Kaufberatung Absolvent - Nr. 1000

Rikkert

Member
Mir hat mal ein Uhrmacher gesagt:
Eine Vintage-Uhr kaufen ist ähnlich wie einen alten Oldtimer zu erwerben.
Man sollte nicht nur über die Mittel verfügen sich die Uhr/ Fahrzeug anzuschaffen, sondern auch über entsprechende Reserven um beides in Schuss zu halten.

Mit einem Oldtimer sollte man fahren, auf einer Vintage-Uhr mit schönem Werk sollte man exakt die Zeit ablesen können.

Da werden im Laufe der Jahre immer mal wieder größere oder kleinere Eingriffe fällig.

Schön zu sehen ist doch dann aber, wie 50 Jahre (oder ältere) Technik noch problemlos ihren Dienst versieht.
Wenn unsere "neumodischen" technischen Gerätschaften wie Computer und Mobiltelefon eine ähnliche Halbwertzeit hätten könnte wahrscheinlich der eine oder andere Anbieter seine Pforten schliessen.:p


@Brad_Majors @eyecon Danke euch für die umfassende Unterstützung.

Da ich keine umfassende Expertise habe ist mir, wie Brad bereits meinte, ein Privatkauf ohne möglicher Bewertung zu viel Risiko! - Falls es eine gebrauchte werden sollte, dann von Händlern mit einschlägig positiven Bewertungen.

Heute habe ich mir mal live die Tudor Modelle angesehen. Die Classic gab es leider nirgends mit geriffelter Lünette, die Verkäufer meinten, dass sie erst nach der Basel World in die Regale kommt.

Die Heritage Modelle gefallen mir sehr gut!! Die Rote ist auch schön, jedoch wahrscheinlich für den Anfang kombinationstechnisch suboptimaler als die anderen beiden.

***AG: Keine fremden Bilder hochladen, sondern verlinken!***

Bei der mit mattschwarzer Zahlenscheibe ist natürlich das Manufakturwer Kaliber ein Vorteil, während die andere flacher ist. Dies wäre für Business Outfits ein Vorteil.

Ich denke, dass es eine der beiden werden wird. Sobald ich mich für Farbe und Größe (36 vs 41mm) entschieden habe, werde ich mich nach einer guten gebrauchten umsehen.

Viele liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die 79230 hat in jeder Farbe das Manufakturwerk verbaut. Von billigem Standardwerk kann man da - im Gegensatz zu JLC oder anderen deutlich teureren Uhren - nun wirklich nicht sprechen. Tudor kommt aus der Rolex-Schmiede und ist qualitativ äußerst hochwertig mit einem bombastischen PLV.
 

Harry

Active Member
Nimm eine DJ 16200 oder 16220, mit etwas Geduld erwischt du eine mit kürzlich erfolgter Revi um die 4K.
Die Uhr begleitet dich wenn es sein muss in fast jeder Situation und viele Jahre lang. Und wenn du doch mal verkaufen willst, verbrennst du kein Geld-was bei den anderen genannten Modellen der Fall sein wird
Gruss
Harry
 

Brad_Majors

Well-Known Member
Bist du sicher, dass du JLC und nicht bspw. IWC meinst?

Meines Erachtens ist gerade JLC kein gutes Beispiel für einen Hersteller, der "billige Standardwerke" verbaut.

„Billige Standardwerke“ ist ein anmaßender Kampfbegriff, der auch bei IWC nicht passt. Nicht-Manufaktur bedeutet ja erstmal nicht, dass das Zahnradschrott ist. Das sind nun vielleicht keine „spannenden“ Uhren, aber technisch einwandfreies Handwerk. IWC hat nun ein sehr engagiertes Preisniveau, für das was sie anbieten, aber sicher keine Uhren für die man eine Kaufwarnung aussprechen müsste...
Es wird manchmal so getan, als dürfte man sich Rolex wie die Werkstatt vom Weihnachsmann vorstellen, wo mit viel Liebe für jeden Kunden alles gebastelt wird, und drumherum gibt es nur böse Massenware vom Fließband...
 

Mike0967

Member
Ich sage mal eine Einsteigerkollektion an:

Sinn 104 oder Oris Aquis
Nomos Club Campus oder Orion 38
Eine Seiko oder Orient nach Wahl

Damit ist dann jede Lebenslage abgedeckt, und zwar mit Stil.

Eine Rolex kann man später immer noch kaufen. In der Tube gibt es viele gute Videos zum Thema
 

Roger O. Thornhill

Well-Known Member
Wärmste Zustimmung meinerseits. Meine Kollektion ist nahezu deckungsgleich:

Sinn 104
Seiko SARB033

Lediglich bei der Dresswatch habe ich eine andere Wahl getroffen und mich vor beinahe 15 Jahren für eine ML Pontos Day/Date in Stahl/Gold entschieden. Würde ich heute vielleicht nicht mehr machen. Andererseits verträgt sie sich wunderbar mit meinen goldenen Manschettenknöpfen.

Mehr Uhren brauche ich nicht.

Gruß
R.O.T.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
 

bluesman528

Ruhrpotthanseat
„Billige Standardwerke“ ist ein anmaßender Kampfbegriff, der auch bei IWC nicht passt. Nicht-Manufaktur bedeutet ja erstmal nicht, dass das Zahnradschrott ist. Das sind nun vielleicht keine „spannenden“ Uhren, aber technisch einwandfreies Handwerk.
Die entsprechenden IWC-Uhren haben keinen Zahnradschrott in sich, sind aber bizarr überteuert (noch bizarrer als das die Uhren typischer schweizer Marken ohnehin schon sind). Das ist aufwändig vermarktete, technisch einwandfreie Basisindustrieware und hat mit Handwerk nichts zu tun. Empfehlen würde ich das niemandem ernsthaft. In der Preislage reicht es nicht aus, dass eine Uhr irgendwie funktioniert.
 
Oben