Woolrich vs. Canada Goose Parka - Qualität, Image, ...?

Penne

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Also ich habe mir gerade diesen Mantel von Canada Goose bestellt. Ich denke, die Marke ist einfach wesentlich hipper als Woolrich. Ich finde Woolrich hat ein verstaubtes Image und ich strebe einen etwas "jüngeren" Look an.
Aber das ist einfach Geschmackssache, warm halten sie ja beide ;)
Ich würde ebenfalls eher Canada Goose als Woolrich nehmen.
Allerdings finde ich persönlich nur die Ausführungen mit dem Logo seitlich am Ärmel für Erwachsene tragbar.
Aber wenn es um "hipp" geht, ist das Riesenlogo vorne vielleicht ja richtiger... ;)
 

Dolphin House

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Ich habe mich extrem spontan zu einem CG-Parka in grün entschieden. Ich arbeite auf der Kö und die 499€ bei Torquato haben mich hektisch werden lassen ;-))

Logo ist auf dem Arm und für mein Empfinden noch OK. Die Jacken mit dem Logo auf der Brust gefallen mir dagegen gar nicht.
 

Sonny

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Also ich habe mir gerade diesen Mantel von Canada Goose bestellt. Ich denke, die Marke ist einfach wesentlich hipper als Woolrich. Ich finde Woolrich hat ein verstaubtes Image und ich strebe einen etwas "jüngeren" Look an.
Aber das ist einfach Geschmackssache, warm halten sie ja beide ;)

Logo und "hip" sind für mich KO Kriterien.

Grüße,
Frank
 
Ich finde es etwas seltsam, dass die Diskussion hier nur zwischen CG und Woolrich hin und her wogt. Man muss kein markenverachtender Individualist sein, um noch diverse andere Marken mit hochwertigen Daunenjacken zu finden, die nicht jedes zweite Steuerberatertöchterchen zwischen Eppen- und Zehlendorf trägt, bspw. Blauer oder Museum, um nur zwei zu nennen.
 

cycllonus

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Ich habe jetzt im Sale bei P&C noch einen Daunenparka von McNeal in Navy eingefahren. Sicherlich für 79 € nix für die Ewigkeit, aber die Verarbeitung ist auf den ersten Blick ordentlich, Reißverschluss aus Metall, saubere Nähte, der gruselige Fellbesatz zum Glück abnehmbar.

Gerade bei diesem Jackentyp widerstrebt es mir auch irgendwie, richtig viel Geld in die Hand zu nehmen. Bei den im Thread genannten Marken bekommt man sicherlich gutes geboten, zahlt aber sicher nochmal 50% für den Markennamen drauf. Irgendwie bin ich da bei Mänteln oder Lederjacken deutlich eher bereit, mehr auszugeben. Vor allem weil ein Daunenparka hier selbst den größten Teil des Winters viel zu warm ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Penne

Member
Ich finde es etwas seltsam, dass die Diskussion hier nur zwischen CG und Woolrich hin und her wogt. Man muss kein markenverachtender Individualist sein, um noch diverse andere Marken mit hochwertigen Daunenjacken zu finden, die nicht jedes zweite Steuerberatertöchterchen zwischen Eppen- und Zehlendorf trägt, bspw. Blauer oder Museum, um nur zwei zu nennen.
Danke!

Aber vermutlich ist die vorherrschende Haltung, dass wenn man schon die eigentlich einzig stilmagazingerechte winterliche Anzug-Schutzbekleidung, nämlich den italienischen Mantel (im englischen Stil) aus 100% Cashmere, Vicun(j)a oder meinetwegen Babycamelhair verwirft, man sich auch gleich komplett zum sagen wir mal "Clown", "Gay Label Whore", "Chaw" oder "Luxus-Proleten" machen und eben im RTL2-Durchschnittsposer-Style "schwuler neureicher Friseur mit coolen In-Marken, die möglichst viele kennen" präsentieren kann. ;)

Finde ich auch ehrlich gesagt gar nicht so abwegig, muß auch mal sein,
nicht nur in der Faschingszeit. :)


Und paßt ganz doch gut zur Rolex-Vorliebe hier. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

McQueen

Member
Danke!

Aber vermutlich ist die vorherrschende Haltung, dass wenn man schon die eigentlich einzig stilmagazingerechte winterliche Anzug-Schutzbekleidung, nämlich den italienischen Mantel (im englischen Stil) aus 100% Cashmere, Vicun(j)a oder meinetwegen Babycamelhair verwirft, man sich auch gleich komplett zum Clown oder Proleten machen und im Durchschnittsposer-Style "schwuler neureicher Friseur mit coolen In-Marken, die möglichst viele kennen" präsentieren kann. ;)

Finde ich auch gar nicht so abwegig, muß auch mal sein,
nicht nur in der Faschingszeit. :)


Und paßt ganz doch gut zur Rolex-Vorliebe hier. ;)

Rushmore, bist du es? Oder sogar der Freigeist, der zurück aus dem Exil ist??? ;-)
 

Penne

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Rushmore, bist du es? Oder sogar der Freigeist, der zurück aus dem Exil ist??? ;-)
Gute Idee, fühle mich sogar fast geehrt (Freigeist-Vergleich), aber wäre das vielleicht nicht etwas schizo, wo ich doch beispielsweise nachdrücklich um Rushmores Sperrung gebeten hatte? ;)

Und jetzt bitte nicht weiter Ablenken vom eigentlichen Thema, nämlich "wie man überteuerte, groteske Polyester-Asi-Jacken dank pseudoexklusiver Brand sogar für die Jünger der klassischen Herrengarderobe tragbar macht." ;)
 
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sonnenblume

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Ich hatte auch mal mit dem Gedanken eines Woolrich Parkas gespielt. Allerdings wurde daraus nichts, und zwar aus diesen Gründen:
1. Viel zu warm für unsere Gefilde! Wurde hier ja schon mehrfach angesprochen.
2. Zum Anzug absolut nicht tragbar! Selbst in der Freizeit sieht man immer etwas aus wie das Michelin-Männchen...
3. Ich hatte den Eindruck, dass die Dinger sehr gut isolieren - zu gut! Da wurde meines Erachtens überhaupt keine Wärme abgeleitet.

Ergo hab ich mir zwei andere Jacken zugelegt:
Zum Anzug eine Mabrun aus dem Loro Piana Storm System Tuch (Wolle mit Kaschmir). Wasserabweisend und winddicht, aber atmungsaktiv. Reicht mit einem Anzug darunter locker bis -10 Grad, auch auf zugigen Bahnsteigen.

Für die Freizeit eine Barbour Bardon mit Fleecefutter. Die reicht zwar nur bis ca. 0 Grad, aber wenn es kälter wird, ziehe ich halt die Mabrun oder meine alte Belstaff Roadmaster mit Webpelz an.

Vielleicht hilft das dem ein oder anderen bei der Entscheidungsfindung
 
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