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New Member
In den heißen Tagen dieses Sommers habe ich eine besonders erfreuliche Art der Wachsjacken-Pflege entdeckt:

Man legt seine Wachsjacke(n) morgens vor dem Sonntagsfrühstück ausgebreitet in die pralle Sonne. Geht am besten auf einem großen Garten- oder Balkontisch. Das Döschen mit dem Wachs stellt man einfach dazu.

Nach dem Sonntags-Brunch, 30-40 Minuten später also, sind die Jacken gut durchgewärmt und das Wachs hat eine cremige Konsistent.Mit einem weichen Lappen die Jacken auf der der Sonne zugewandten Seite genüßlich und sorgfältig einreiben. Geht kinderleicht, weil die Jacke recht heiß ist und das Wachs ebenfalls stark erwärmt. Jacke wenden, 20 Minuten auf der Rückseite von der Sonne aufheizen lassen, mit dem Wachs einreiben. Überschüssiges Wachs mit dem Lappen abnehmen bzw. verteilen.Dann die fertige Jacke noch ein Weilchen auf einem Bügel in die Sonne hängen.
Ist zwar schon etwas her aber ich würde die o.g. Methode gerne adaptieren:
Ich habe eine ähnliche Methode mit meiner Fjällräven-Jacke angewendet. Die verkaufen ihr Wachs im Block und empfehlen es bei Zimmertemperatur auf die Jacke aufzureiben. Anschließend soll das Wachs mit einem alten Bügeleisen oder einem Fön erwärmt werden, sodass das Wachs in den Stoff einzieht. Da mir das als große Sauerei vorkam habe ich die Jacke eingerieben und anschließend bei 80° in den Backofen gelegt. Das erschien mir unbedenklich, da z.B. ein in der Sonne geparktes Auto gerne mal ähnliche Temperaturen im Innenraum aufweist. Ich war nur erstaunt, wie lange es tatsächlich gebraucht hat bis das Wachs eingezogen ist, insbesondere an den inneren Stellen der zusammengelegten Jacke - habe sie dann einfach andersrum gefaltet und wieder rein gelegt.
Mit dem Ergebnis war ich seiner Zeit sehr zufrieden.
 

JFK

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Hallo Freunde!

Folgende Frage an jene die selbst ihre Barbourjacken wachsen.

Kann man nachdem man die Jacke gewachst hat das restliche Wachs in der Dose wieder hart werden lassen und anschließend wiederverwenden oder sollte die Dose mit dem restlichen Wachs entsorgt werden?
 

Piper

Active Member
Hallo Freunde!
Folgende Frage an jene die selbst ihre Barbourjacken wachsen.
Kann man nachdem man die Jacke gewachst hat das restliche Wachs in der Dose wieder hart werden lassen und anschließend wiederverwenden oder sollte die Dose mit dem restlichen Wachs entsorgt werden?

Kannst du behalten und wiederverwenden.
 

Urs

Well-Known Member
Jacke wachsen

Hallo zusammen!

Ich habe vor kurzem meine Jacke gewachst. Sie war nämlich nicht mehr so richtig dicht. Ich hab mich auch fürs selber wachsen entschieden, weil mir einschicken zu teuer ist und mir auch viel zu lange dauert.
Nach einigem suchen hab ich letztlich ein Wachs gefunden, das mir von der Anwendung her zusagt und auch zu meiner Jacke passt. Ist nämlich keine der beschriebenen "klassischen" sondern ein anderer Hersteller dessen Jacken von Haus aus mit einer Bienenwachsmischung kommen. Dementsprechend auch dieser Wachs hier:

http://www.ebay.de/itm/Dr-Gees-Impr...s-Impraegnierwachs-Regenschutz-/252200624602?

Das hats ziemlich gut getan! Auch mit dem Bügeleisen gabs keinerlei Probleme.
Also da ist nichts dran haften geblieben und in der ganzen Wohnung hats nach Honig gerochen;)

Schönen Gruß

Georg
Also ich muss sagen, dass ich mich mit dem Barbour Wachs immer sehr gequält habe. Es hat schon funktioniert, aber so 100 %ig hat es mir nie gefallen. Da ich meine Barbour-Jacken aber nur als Schlechtwetterjacke trage, halb so wild. Da das Wachsen nun wieder anstand, habe ich aufgrund dieses über 5 Jahre alten Tips so ein Dr-Gee Wachsstück gekauft und gestern Abend die Beaufort meines Dads gewachst. Ich muss sagen, das Zeug ist wirklich der Hammer. Die Verarbeitung war viel leichter und angenehmer und vor allem: das Ergebnis ist viel (!) gleichmäßiger. Sieht aus wie professionell gewachst. Ich habe das Zeug einfach abschnittsweise in die Jacke eingearbeitet, so dass alles mit einer leichten weißen Schicht bedeckt war. Das ging wirklich sehr einfach. Man sieht genau, wo etwas mehr und wo etwas weniger Wachs ist. Dann mit einem handelsüblichen Fön eingearbeitet. Man kann richtig zusehen, wie das Wachs gleichmäßig in den Stoff eindringt. Zur Wirkung kann ich naturgemäß noch nichts sagen, ein kurzer Abperltest unter dem Wasserhahn zeigt aber, dass die Wirkung da sein dürfte. Gefühlt habe ich für die eine Jacke ca. 1/4 des Stücks gebraucht. Es es daher auch preislich sehr attraktiv. Ich kann nur jedem empfehlen, bei der nächsten Wachsschicht das mal auszuprobieren. Sicherlich auch gut, um stellenweise die Schicht aufzubessern. Dauer für eine Jacke bei mir ca. 1,25 Stunden. Bin sehr zufrieden.
tempImagekItmFk.jpg
 

weriker

Well-Known Member
Danke für den Tipp, den ich ca. in einem Jahr gut gebrauchen kann: Das sehr regnerische Wetter der letzten Wochen hat mich überzeugt, dass ich eine Barbour "brauche".

Somit nenne ich seit gestern eine Beaufort mein eigen. Bedale habe ich auch probiert, sieht auch gut aus, für meine Zwecke schliesslich aber weniger geeignet als die längere Beaufort.
 

Spielmacher

Active Member
Hat jemand zufällig Erfahrung mit dem Wachsen einer Barbour „Lightweight“ Jacke?
Ist die einfacher oder schwieriger zu wachsen wie eine klassische Wachsjacke?
 
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