Erster hochwertiger Füllfederhalter / Kugelschreiber

pl1970

Well-Known Member
Konverter nicht rausnehmen.
Kann man tun aber dann muß man die Feder und den Tintenleiter trocknen, man gewinnt imho nichts.
Ausserdem ist der Konverter dann nicht immer ganz gefüllt und da da geht sowieso schon nicht so viel hinein.

Was die Arbeitstiere angeht habe ich 2 klare Favoriten. Einen MB 149 ca. 30 Jahre und ein OMAS Paragon ca. 25 Jahre in meinem Besitz. Beide brauchten bisher noch keinen Service und arbeiten ohne Fehl und Tadel. Beides Füller die man sich fürs Leben zulegen kann.
 

magschöneschuhe

Active Member
ja, Konverter sind halt Konverter, aber Ausnahmen bestätigen die Regel, habe neulich bei einem japanischen Modell eine ausgefeilte Variante bewundern dürfen.

Hochwertige Altgeräte sind schwer von den modernen Schreibgeräten zu schlagen.

MB ist natürlich auch heute gut. Übrigens: MB bietet 2019 eine Flexfeder erstmals wieder an.

PS: ich besitze keinen MB ;-)), OMAS auch nicht. OMAS mittlerweile nicht mehr am Markt.
 

pl1970

Well-Known Member
Meine MB Feder ist flexibel ;) Ich habe den Füller damals gebraucht für 150 DM gekauft. Er war im Kappenbereich total verschmiert und der Tintenleiter voll mit getrockneter Tinte. Er lag wohl über 10 Jahre in unbenutzt in einer Schublade.
Meiner Erfahrung nach hat MB aber nur 2 empfehlenswerte FH das ist der 149 und der 147 Traveller. Der Rest ist durchschnitt.

OMAS war leider nie so bekannt wie zb. Pelikan oder MB und das obwohl die Produkte schöner waren als die Pelikan und technisch besser als die MB. Mal schauen ob das gute Dutzend OMAS Füller das ich habe im Preis steigt oder fällt.
 

magschöneschuhe

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Den alten guten Füllern ist das bißl eigen (Flex). Wenn ich Zeit habe, werde ich ggf. mal was flexen und Bild machen.

Falls Du Dich trennen magst von einem fein/weich schreibenden Omas... PN (bevor die Preise steigen ;-))
 

Guenter

Well-Known Member
Ich würde gerne die Frage aufwerfen, ob ihr Konverter, Kolbenfüller oder Patronen bevorzugt. Ich selber verzichte schon seit Jahren auf Patronen, habe aber nie den Unterschied zwischen Kolben und Konverter testen können.

Da ich überwiegend auswärts und eher viel mit Füller schreibe, bevorzuge ich Patrone.

Damit ist allerdings die Füllerauswahl eingeschränkt:
Pelikan: Patrone Modell P200/P205 (ca. 70 €) ist nicht so der Kracher.
Lamy: Patrone bei Modell "Studio pianoblack mit Goldfeder" (ca. 160 €) schreibt sich ganz gut.
Parker: Sonnet (ab ca. 100 €) bietet m.E. im Patronenbereich das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Vorteile: robust, noch nie ausgelaufen, selten Tinte an den Fingern, super Service.

Wie füllt Ihr denn unterwegs die Kolbenfüller?
Was sagen die Kunden, wenn Ihr anfangt nachzutanken?
Sind die Tintenfässer robust genug für den ständigen Transport?
 

Guenter

Well-Known Member
Ich habe mir mal zum Beginn meines Studiums einen Lamy Studio Palladium zugelegt, den ich seither mit Konverter als Arbeitstier nutze. Im Studium hätte ich mir noch mehr "Reichweite" gewünscht. Inzwischen ist das bei der Kürze meiner beruflichen Mitschriften aber kein Thema mehr.

Der hat ja auch die "gute Feder".

Welche Federspitze { EF (Extra Fein) / Fein (F) / Mittel (M) / Breit (B) / Abgeschrägt, mittel (OM) / Abgeschrägt, breit (OB)} nutzt Du?

Warum nimmst Du keine Patronen?
 

pl1970

Well-Known Member
Ein Kolbenfüller hat einen so großen Tank das ich noch keinen trockengeschrieben habe.

Wenn schon Patronenfüller würde ich eher zum Dolce Vita von Delta, MB Traveller 147, Parker 51 oder wenn es exclusiver sein soll zu einem Sailor (in zusammenarbeit mit Andreas Lambrou entstanden) CP7 oder LB1 greifen.

Die Schreibeigenschaften aller 5 sind hervorragend. Die beiden Sailor stechen durch die Naginata Togi Feder aber noch einmal heraus.
Delta_DolceVita.JPGMontblanc_Solitaire_Doue_Set.JPGParker_51_Vista_Blue_Special_Edition.JPGSailor_CP7_Ocean_Atlantic_Naginata_Togi.JPGSailor_LB1_Nagahara_Naginata_Togi.JPG
 

magschöneschuhe

Active Member
Lieber Günter,

bitte lege die Vorbehalte ggü. Kolben ab.

Statt Tintenfäßchen könntest auch 2 Füller nehmen. Wenn der eine mal leer ist (was man durch wöchentliches Betanken auch ausschließen könnte), nimmst den nächsten.

Ich würde bei Lamy, Pelikan immer nur EF kaufen, wenn du eine ausgearbeitete Handschrift hast.

Hast Du eine Handfehlhaltung bzw. willst Du dich nicht umgewöhnen, dann Oblique. Mir gefällt am Schriftbild die leichte Linienvariation, welche sanfter ist als bei italic.

Bitte schreib mal, ohne die Patronenpräferenz, was das Ziel für dich ist in der Nutzung (wie lang schreibt er ist nur 1 Kriterium), Schreibgefühl (Feedback, flexig, weich, rigide), Ergebnis (shading, Schriftbild) ist.

Peli200 sind Einsteigerfüller mit Stahlfeder.
 
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