Ehering, Gold- oder silberfarben? Nachträglich ändern?

Duke

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#51
Macken wird dein Ring so oder so erhalten.
Das gehört auch dazu.

Je nachdem wie die Endbearbeitung ist, kommt einem das optisch stärker vor.
Beispielsweise bei einem matten oder gebürstetem Finish welches sich mit der Zeit eh relativ schnell verabschiedet.

Ob jetzt 585 oder 750 als Legierung würde ich jetzt nicht als kriegsentscheidend für die Kratzempfindlichkeit sehen.

Je nach Goldfarbe ist ja der Rest eine andere Legierung ( Silber, Palladium, Kupfer etc.) Da du von Gelbgold sprichst, nehme ich an das zusätzlich zu dem Gold, Silber und Kupfer in gleichen Teilen hinzugefügt werden.

Ob diese jetzt DEUTLICH kratzfester als Gold sind und dies einen signifikanten optischen Unterschied bei dem Bild der Kratzer gibt, würde ich bezweifeln.

Freunde von uns haben 950er Platinringe und auch diese sind mittlerweile zerkratzt, von daher alles eine Frage der Zeit.

Ich persönlich trage im Fitnessstudio so kurze Handschuhe.
Beim Training mit bspw. aufgerauten Metallhantelgriffen, sieht der Ring wirklich sehr schnell nicht mehr schön aus, was einem ja grade am Anfang massiv ärgert. :)

Bei vielen sonstigen Aktivitäten wie Klettern(steig) oder MTB fahren, tape ich den Ring oder lasse ihn direkt daheim.
Zum einen möchte ich nicht das eine Bergwand den Ring einfach vernichtet :D , zum anderen ist mir die Verletzungsgefahr durch hängenbleiben zu groß.
 
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#52
Ich wiederhole nochmal ein Konzept dass mir sehr gefallen hat, gefunden auf einer Hochzeitsmesse bei der Präsentatorin (seit 15 Jahren verheiratet):
900er Ringe mit quadratischem Querschnitt. Im Alltag schleifen sich die Kanten ab, werden runder, weicher, der Ring bekommt Macken und Kratzer. Als Symbol für die Ehe: ohne Macken geht es nicht, aber über die Jahre werden auch die Ecken und Kanten weicher, die Beziehung wird runder, harmonischer.
Der Ring, den sie hatte, sah nicht schäbig und schrabbelig aus, sondern lebendig und, ja, "gelebt". Hätten wir unsere Ringe nicht schon gehabt wäre das für uns eine echte Alternative gewesen.

P.S. Bei starken Belastungen wie scharfkantige Griffe oder bei Verletzungsgefahr gehört der Ring grundsätzlich geschützt, besser noch abgelegt. Unabhängig vom Material.
 
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SteveHH

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#53
Ich trage einen schlichten Gelbgold Ring in 585er Gold.
Meine Frau den gleichen Ring jedoch mit einem Stein drin.

Sind ganz schlicht und waren damals trotz Sonderpreis teuer genug.
 
#57
Ist 750er Gold nicht zu weich für den täglichen Gebrauch ? Wenn ich meine 585er sehe was die schon an Kratzer haben.
Vielleicht solltest nicht nur Du Dich von der Vorstellung verabschieden dass der Goldgehalt zwingend was über die Härte aussagt. 900+ ist wohl schwer wirklich hart zu bekommen, aber es hängt halt sehr viel vom Legierungspartner ab. Ob man Quecksilber zumischt oder Titan, quasi. Kratzer wirst Du immer haben, sofern Du keine Quarzringe hast und Dich von Diamanten fern hälst (dann aber halt Splitter...). Fällt unter "Patina", kann man entfernen lassen, persönlich kommt das für mich nicht in Frage.
 
#58
Wir haben uns für Platin entschieden. Warum. Gelbgold war ein NoGo. Weissgold irgendwie im Vergleich zu Platin die billige weisse Lösung. Ausserdem mag ich das Gewicht eines Platinringes.
 

Duke

Active Member
#59
Auch wenn wir selbst etwas Platin an unsren Rosegoldringen haben, erachte ich Weissgold nicht als billige Platin Version.
Großflächig hat es in natura einen ganz anderen Schimmer als Platin.
Platin macht imho viel Sinn wenn Steine eingesetzt werden, da Abrieb eigentlich nicht vorhanden ist.

Das Gewicht wird auch maßgeblich durch die Fertigungsart bestimmt.
Aus dem massiven gewalzt oder halt leicht gefalzt. :D
 
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