Umfrage: Wie viele Weinflaschen besitze ich

Wieviele Weinflaschen besitzt ihr?

  • 0 bis 10

    Abstimmungen: 44 34,1%
  • 10 bis 25

    Abstimmungen: 22 17,1%
  • 25 bis 50

    Abstimmungen: 13 10,1%
  • 50 bis 100

    Abstimmungen: 21 16,3%
  • 100 bis 250

    Abstimmungen: 13 10,1%
  • 250 bis 500

    Abstimmungen: 10 7,8%
  • 500 bis 1.000

    Abstimmungen: 1 0,8%
  • über 1.000

    Abstimmungen: 5 3,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    129
Zurück zum Wein :)

Gibt es jemanden der positive Erfahrungen mit Weinen aus exotischen bzw. unbekannteren Anbaugebieten gemacht hat?

Außer Kroatien habe ich dieses Terrain bisher nicht betreten. Wie sieht es mit Weinen aus Georgien, China oder anderen Regionen abseits des Mainstreams aus ?
Zuletzt beim Libanesen einen leckeren Rotwein getrunken.

Griechenland kommt häufiger auf den Tisch, aber hier werde ich meist nur mit den roten richtig warm.

Mein absolutes Negativerlebnis war ein roter Chinese bei Air China in der Eco. Nahezu untrinkbar. Sogar für einen #Wirkungstrinker.
 
Es gibt einige interessante Rotweine aus Georgien und Lebanon. Die Verkostung in Lebanon liegt bei mit schon ziemlich lange zurück. Chateau Musar fand ich teilweise sehr gut, aber sehr schwankend.

Die bulgarische Freundin meines Bruders hat letztens ein paar tolle schwere Rotweine aus Thrakien mitgebracht. Zum Beispiel vom Weingut Castra Rubra.

Noch bessere Erfahrung haben wir mit Slowenien gemacht, besonders bei Sauvignon Blanc. Teilweise werden dort auch recht ordentliche Pinot Noir gemacht. Das Land würde ich sicher nicht als „Exoten“ bezeichnen.

Dann schon eher Kanada. Niagara und Okanagan Valley sind spannende Produktionsgebiete. Ich würde aktuell aber nur Niagara und nur Weißwein kaufen. Aus der Region kommen übrigens auch interessante Süßweine. Swiss hat mal den Eiswein von Inniskillin in der First Class angeboten.
 
Man könnte parallel hierzu einen Faden mit einem anderen W machen: wie viele Whiskyflaschen... ?
Ich läge zumindestens bei einer erschreckend hohen Zahl, sowohl geöffneter als vor allem geschlossener.
Hoffe, dass ich nicht in die Geschlossene muss bei einer Rentenreserve von fast 250 ebensolchen?
Zur Beruhigung: bei Wein sind es übrigens keine 30.;)
 
Man könnte parallel hierzu einen Faden mit einem anderen W machen: wie viele Whiskyflaschen... ?
Ich läge zumindestens bei einer erschreckend hohen Zahl, sowohl geöffneter als vor allem geschlossener.
Hoffe, dass ich nicht in die Geschlossene muss bei einer Rentenreserve von fast 250 ebensolchen?
Klingt für Außenstehende erst mal wahnsinnig, aber ist bei entsprechend ausgewählten Raritäten bei Whisky absolut nachvollziehbar. Ich habe gelegentlich zur kühlen Jahreszeit Phasen, in denen ich statt Wein Whisky trinke (mengenbezogen natürlich entsprechend weniger ;)), bin da also nur Gelegenheitssäufer, aber habe trotzdem irgendwo zwischen 50 und 60 Flaschen gespeichert (muss mal vor dem Winter Inventur machen).

Single Malt Whisky hat bestimmte Sondereffekte, die eine Bevorratung mit den guten Sachen, die man auch selber mag, vernünftig machen:
  • Er ist geschlossen relativ lange ohne nennenswerten Qualitätsverlust haltbar.
  • Er unterliegt schon seit vielen Jahren einer stabil steigenden internationalen Nachfrage mit entsprechender Inflation.
  • Erfolgreiche Produktionssteigerungen wirken sich bei den hochwertigen lang gereiften Exemplaren ggfs. erst nach Generationen im Preis- und Angebotsniveau aus, worauf selbst mittelalte Mitbürger nicht mehr warten können, wenn sie das noch selber trinken wollen.
  • Produktionssteigerungen sind zwar auf der Spritseite kein Problem, aber das Gebrauchtfassangebot ist nicht beliebig steigerbar.
  • Der hochinteressante Markt der unabhängigen Abfüller trocknet zunehmend aus, weil die renommierten Destillerien dazu übergehen, keinen Sprit mehr abzugeben, weder als New Make noch als Fassware.
Möglicherweise bricht der Markt irgendwann durch Selbststrangulation zusammen, weil die Preise für die guten Sachen so irrsinnig werden, dass die Nachfrageseite personell zu klein wird, aber u.U. führt das nur dazu, dass interessante alte Einzelfassabfüllungen dann gar nicht mehr produziert werden und die gesamte Erzeugung nur noch in einfache durchdesignte Massenplörre läuft, die immer geht.

Mithin hat jeder, der auch nur einen Hauch von Interesse für die Materie entwickelt hat, von den Exemplaren der eigenen präferierten Geschmacksrichtung mittlerweile einen kleinen bis mittleren bis total durchgeknallten Vorrat angelegt. ;)
 
Single Malt Whisky hat bestimmte Sondereffekte, die eine Bevorratung mit den guten Sachen, die man auch selber mag, vernünftig machen:
  • Er ist geschlossen relativ lange ohne nennenswerten Qualitätsverlust haltbar.
  • Er unterliegt schon seit vielen Jahren einer stabil steigenden internationalen Nachfrage mit entsprechender Inflation.
  • Erfolgreiche Produktionssteigerungen wirken sich bei den hochwertigen lang gereiften Exemplaren ggfs. erst nach Generationen im Preis- und Angebotsniveau aus, worauf selbst mittelalte Mitbürger nicht mehr warten können, wenn sie das noch selber trinken wollen.
  • Produktionssteigerungen sind zwar auf der Spritseite kein Problem, aber das Gebrauchtfassangebot ist nicht beliebig steigerbar.
  • Der hochinteressante Markt der unabhängigen Abfüller trocknet zunehmend aus, weil die renommierten Destillerien dazu übergehen, keinen Sprit mehr abzugeben, weder als New Make noch als Fassware.
Möglicherweise bricht der Markt irgendwann durch Selbststrangulation zusammen, weil die Preise für die guten Sachen so irrsinnig werden, dass die Nachfrageseite personell zu klein wird, aber u.U. führt das nur dazu, dass interessante alte Einzelfassabfüllungen dann gar nicht mehr produziert werden und die gesamte Erzeugung nur noch in einfache durchdesignte Massenplörre läuft, die immer geht.

Mithin hat jeder, der auch nur einen Hauch von Interesse für die Materie entwickelt hat, von den Exemplaren der eigenen präferierten Geschmacksrichtung mittlerweile einen kleinen bis mittleren bis total durchgeknallten Vorrat angelegt. ;)
Danke, du hast alle guten und schlagkräftigen Sachargumente genannt. die mich vor einem Gang zum Therapeuten bewahren:p;)
Aber im Ernst. ich sehe das auch so. und momentan und in der Zukunft brauch ich nix mehr, denn es gibt eh kaum noch wirklich Gutes zu einem annehmbaren Preis.

 
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