Cap ohne Schild

FrozenHead

New Member
Hallo.

Als Migräniker muss ich meinen Kopf besonders warm halten. Darum trage ich im Hause ausschließlich Alpaka Strickmützen. Für draußen reichen sie nicht aus, da muss eine dichte Kopfbedeckung aus Stoff her. Weil ich die Stoffmütze bis runter zu den Augenbrauen ziehen muss, fallen sämtliche Schildmützen, wegen mangelhafter Sicht nach vorne, aus dem Rennen.

Es gibt Billigmützen, aus Segmenten zusammengenäht und die hinten einen Klettverschluss haben, noch dazu eine ausladene Krempe.........geht optisch gar nicht. :eek: Einfach den Schild abschneiden? Hab` ich auch schon gemacht. Damit sehe ich aus wie ein Hotelpage. D.h. dieser Designtyp funktioniert ausschließlich als Einheit. Arabische Kopfbeckungen wie der Fez, na ja. Sowas wie das hier?

http://www.ebay.de/itm/LIERYS-Toque...nkappe-/231320416092?var=&hash=item7b88bd4e43

Nicht schlecht, aber zu klein. Weil ich noch eine dünne Alpaka drunter tragen muss, sollte die Hutgröße zwischen 61 und 62 cm liegen. Ihr seht, dass ich mich schon sehr intensiv mit dem Thema befasse, stecke jetzt aber fest. Vielleicht könnt ihr mir ja mit Links weiterhelfen oder mit Mützen Bezeichnungen, bezogen auf bestimmte Regionen und Länder, mich auf die richtige Spur bringen.

Gruß, FrozenHead
 
Zuletzt bearbeitet:

Duke

Well-Known Member
Die grobe Wollmütze von Rymhart.
Wenn dir die zu durchlässig ist, hilft nur noch der Stahlhelm.
 

bertone

Well-Known Member
Mit dieser Fragestellung sollten sich bei einem Hutmacher eigentlich die besten Ergebnisse erzielen lassen, denn dafür ist er da ?

Ansonsten lassen sich selbstverständlich "Caps" auch ohne Schirm finden/anpassen,
auch eine Art Baskenmütze aus geeignetem Material wäre eine Lösung.

Praktischerweise könnte man sich auch ein Beispiel an der Hut- und Mützentragekultur der Rastafari nehmen und inspirieren lassen
oder man macht es sich ganz einfach -und quasi den Klaus Meine... :eek:- und dreht einen vorhandenen Schirm/Schild nach außerhalb des Blickfeldes bzw. hinten... ;)
 

FrozenHead

New Member
Danke für die vielen Hinweise. Nein, es muss in der Tat eine Stoffmütze sein, unter die ich noch eine Alpaka tragen muss. Ich habe sogar eine sehr dicke Alpaka Doppelmütze für den Winter stricken lassen. Selbst die ist noch nicht warm genug. Ich wollte euch in meiner Anfangsfrage keinen Krankenroman zumuten, auch jetzt beschränke ich mich auf`s wesentliche. Kalt bedeutet für mich, dass ich erst bei Außentemperaturen jenseits von 36°, also nahe der Körpertemperatur, auf eine Kopfbedeckung verzichten kann. Nachts trage ich eine Alpaka Longbeanie. Rutscht sie mir vom Kopf, wache ich im Laufe der Nacht mit Migräne auf.

Irgendwann wirkt eine zu dicke Strickmütze auch lächerlich, zumindest bei meiner Kopfform- und Durchmesser. Keine Strickmütze kann so dicht und/oder so warm sein, wie eine Winddichte Stoffmütze, so meine Langjährige Erfahrung. Eine Dockers.......hab' ich bereits. Ist aus Segmenten gefertigt, hinten offen, mit Krempe. Häßlich, steht mir nicht. Keiner versteht das besser als ihr. Denn das hier ist doch ein Stilforum, oder? :p

Eine Schildmütze einfach umdrehen. Ist euch das Wort Döppken Doof ein Begriff? Und dann noch auf dem Kopf eines Mittfünfziger. Guckt mal der, der Alte macht einen auf Rapper. Nee, danke. Und aufgrund des Schnittes, ist so eine Mütze hinten höher, als vorne. Als ob ich eine Schrankwand auf`m Kopf hätte. :eek:

DIE Schwierigkeit ist, Wind- und Kälteschutz und schicke Optik unter einen Hut zu bringen. Porkpies, hm ja, ganz nett. :cool: Danke für den Hinweis. Auf solche Bezeichnungen war ich hier aus. Baskenmütze werde ich auch mal mit in meine Suchsession nehmen.

Hutmacher? Okay, wenn nichts geht, muss ich wohl hin. Meine Mutter war Änderungsschneiderin. Sie sagte immer, wenn sie die tatsächliche Zeit, die sie zum ändern einer Hose berechnet hätte, wäre kein Kunde mehr gekommen. Ein Hutmacher denkt so definitiv nicht. Der würde mir eine Rechnung präsentieren im Gegenwert eines 20 Jahre alten Golf 1. :rolleyes:
 

FrozenHead

New Member
Hab` erst nach dem reinstellen meiner Antwort das Foto gesehen. Hmja, nett. Wie der wohl aussehen würde, zöge er die Mütze runter bis zu den Augenbrauen. ;) Keiner macht das, höchstens Strickmützen werden soweit runtergezogen. Darum sollte die Mützenfront entweder ein paar Falten haben oder ein Muster, damit der komplette Stirnbereich optisch ein wenig aufgelockert wird.
 

Paul Varjak

Member
Hast du schon Erfahrungen mit Mützen aus Lammfell/Shearling gemacht?

Das Material kombiniert die wärmenden Eigenschaften von Wolle mit den Windabweisenden Eigenschaften von Leder, und ist zumindest als Jacke in den Wintermonaten wirklich super.

Vielleicht lässt sich aus diesem Material ja eine Schiebermütze o.ä. anfertigen, die im Idealfall deine Kombination aus Alpaka+Stoffmütze komplett ersetzen kann?
 
Danke für die vielen Hinweise. Nein, es muss in der Tat eine Stoffmütze sein, unter die ich noch eine Alpaka tragen muss. Ich habe sogar eine sehr dicke Alpaka Doppelmütze für den Winter stricken lassen. Selbst die ist noch nicht warm genug. Ich wollte euch in meiner Anfangsfrage keinen Krankenroman zumuten, auch jetzt beschränke ich mich auf`s wesentliche. Kalt bedeutet für mich, dass ich erst bei Außentemperaturen jenseits von 36°, also nahe der Körpertemperatur, auf eine Kopfbedeckung verzichten kann. Nachts trage ich eine Alpaka Longbeanie. Rutscht sie mir vom Kopf, wache ich im Laufe der Nacht mit Migräne auf.

Irgendwann wirkt eine zu dicke Strickmütze auch lächerlich, zumindest bei meiner Kopfform- und Durchmesser. Keine Strickmütze kann so dicht und/oder so warm sein, wie eine Winddichte Stoffmütze, so meine Langjährige Erfahrung. Eine Dockers.......hab' ich bereits. Ist aus Segmenten gefertigt, hinten offen, mit Krempe. Häßlich, steht mir nicht. Keiner versteht das besser als ihr. Denn das hier ist doch ein Stilforum, oder? :p

Eine Schildmütze einfach umdrehen. Ist euch das Wort Döppken Doof ein Begriff? Und dann noch auf dem Kopf eines Mittfünfziger. Guckt mal der, der Alte macht einen auf Rapper. Nee, danke. Und aufgrund des Schnittes, ist so eine Mütze hinten höher, als vorne. Als ob ich eine Schrankwand auf`m Kopf hätte. :eek:

DIE Schwierigkeit ist, Wind- und Kälteschutz und schicke Optik unter einen Hut zu bringen. Porkpies, hm ja, ganz nett. :cool: Danke für den Hinweis. Auf solche Bezeichnungen war ich hier aus. Baskenmütze werde ich auch mal mit in meine Suchsession nehmen.

Hutmacher? Okay, wenn nichts geht, muss ich wohl hin. Meine Mutter war Änderungsschneiderin. Sie sagte immer, wenn sie die tatsächliche Zeit, die sie zum ändern einer Hose berechnet hätte, wäre kein Kunde mehr gekommen. Ein Hutmacher denkt so definitiv nicht. Der würde mir eine Rechnung präsentieren im Gegenwert eines 20 Jahre alten Golf 1. :rolleyes:

Warum eine Wissenschaft daraus machen? Es gibt extrem dünne Windstopper-kappen (Gore etc.) aus dem Bike-Bereich und darüber eine schicke Mütze aus z.B. Merinowolle. Wenn das nicht hilft und dank des dünnen Firstlayer ist man dann in der Wahl eines schicken Secondlayer flexibel genug.
 
Oben