Schränkt Ihr Eure Reisetätigkeit durch Corona ein?

bluesman528

Ruhrpotthanseat
Also, ich flüchte im April vor Corona.

und zwar nach


Peking.
6 Nächte Peninsula :):):)
Dann aber nur Peking-Ente essen, keine Wuhan-Ente! ;) Es könnten natürlich dann immer noch viele Sehenswürdigkeiten geschlossen sein (falls das kein beruflicher Trip ist).

Für mich erledigt sich gerade eine Reise nach der anderen. Nach der Zürcher Swatch-Hausmesse und dem Seiko-Summit in Tokio wurde soeben der Genfer Salon abgesagt, der Ende April hätte stattfinden sollen. Jetzt stehen nur noch kurze Touren ohne große Versammlungen auf der Agenda.
Meine kommenden Kurzreisen nach Zürich und nach Basel stehen noch. Hat allerdings auch nichts mit Uhren oder mit Großveranstaltungen zu tun, sondern nur mit Workshops im dortigen Kollegenkreis.
 

Matz

Well-Known Member
Beruflicher Trip ist es nicht. Sohnemann meint halt, "Vadder, lass Peking machen. und wenn wir schon mal da, könnten wir auch noch nach Seoul."
So wurde zuerst Seoul, dann Peking geplant. Und das schon im November 2019.
 

Gelöschtes Mitglied 29180

Gast
Beruflicher Trip ist es nicht. Sohnemann meint halt, "Vadder, lass Peking machen. und wenn wir schon mal da, könnten wir auch noch nach Seoul."
So wurde zuerst Seoul, dann Peking geplant. Und das schon im November 2019.

Bin gespannt. Die Rechnung könnte sogar aufgehen. Ich war damals während des Fukushima-Zwischenfalls in Tokyo. Die Stadt war touristenleer und die Hotels günstig. Außerdem war der Langstreckenflug so leer, dass ich und meine Partnerin je eine 4-Reihe für sich hatten (-> man konnte sich hinlegen). War ein super Urlaub.
 

jabbadoo

Well-Known Member
Eigentlich wollte ich Ende März nach Ungarn fliegen. Das ist gerade wackelig. Ich habe keine Lust, worst case dort hängen zu bleiben.

Was nervig ist, sind einerseits die Dummheit der Leute, andererseits die Hysterie angesichts von Corona. Spaßaffen, Williwichtigs und Naturblöde werden selbst total infiziert herum reisen und Viren streuen. Dagegen bekommen die Panicker schon den lautstarken Zusammenbruch, wenn die Katze schnurrt.

Mit eigenem Auto, ohne große Menschenmengen und Massenauftriebe, sollte man brauchbar durchkommen. Meine Quartierswahl für diverse Trips war eh schon viel länger auf wenig Massentransport und Massenunterkunft ausgerichtet.
 

Matz

Well-Known Member
Bin gespannt. Die Rechnung könnte sogar aufgehen. Ich war damals während des Fukushima-Zwischenfalls in Tokyo. Die Stadt war touristenleer und die Hotels günstig. Außerdem war der Langstreckenflug so leer, dass ich und meine Partnerin je eine 4-Reihe für sich hatten (-> man konnte sich hinlegen). War ein super Urlaub.
Das hoffen wir, speziell mein Sohn, auch. ;)
"Papa, stell Dir vor: Wir allein in Peking." :):):)
 

Aficionado

Well-Known Member
Erster Fall im Landkreis, also ist daheim bleiben auch nicht mehr sicher:eek:!
Im Ernst: Es kann einen auch in Deutschland treffen, meine Bedenken sind eher, wenn ich Ausland bin, dass ich dann da bleiben muss.
Sterben kann man sowieso überall und an allem.., deswegen schiebe ich auch keine große Panik.
Schlecht wirds nur dann, wenn man in der Risikogruppe ist...
 

marcel94

Well-Known Member
Da die Schweiz entschieden hat, den Genfer Automobilsalon kurzfristig abzusagen ist diese Reise für mich nun auch vom Tisch.
Ich vermute Corona wird noch erhebliche unabsehbare wirtschaftliche Einschnitte nach sich trageno_O
 

The Silver Dragon

Well-Known Member
Ich vermute Corona wird noch erhebliche unabsehbare wirtschaftliche Einschnitte nach sich trageno_O

Da wirst Du recht behalten. Bei uns im Unternehmen (bundesweit 17.000 Mitarbeiter) gabs gestern via Intranet die Information, dass bis auf weiteres alle Seminare und Schulungen abgesagt wurden. Bei Mitarbeitern mit Homeoffice verzichtet man derzeit auf die Präsenztage. Hygienemaßnahmen und Links zum Robert-Koch-Institut wurden ebenfalls gereicht...

Ich bin aufs weitere Fortschreiten gespannt.
 

Newton

Well-Known Member
Die Hysterie wird sich in den nächsten beiden Wochen noch steigern. Danach wird man erkennen, dass sich das Virus verbreitet, egal was man tut. Man wird (hoffentlich) die Kapazitäten in den Krankenhäusern zur Behandlung von Akutpatienten erhöhen, um möglichst viele Menschen behandeln und damit retten zu können. Ansonsten hoffen wir auf einen baldigen Frühlingsbeginn mit höheren Temperaturen, der das Virus (erst einmal) verschwinden lässt und den Spuk vorerst beendet. Bis zur Rückkehr ist dann hoffentlich ein Impfstoff vorhanden und wenn wir Glück haben, ein Großteil der Bevölkerung immun gegen das Virus, so es nicht mutiert.

Also, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten und hoffen, dass man noch die nächsten 8 Wochen ohne Ansteckung übersteht. Ironischerweise könnte der Klimawandel mit den damit einher gehenden höheren Temperaturen dafür sorgen, dass das Virus bereits bald wieder verschwindet ...
 

jabbadoo

Well-Known Member
Ich vermute Corona wird noch erhebliche unabsehbare wirtschaftliche Einschnitte nach sich trageno_O

Oh, ja. Einige Produktionen stocken übelst, weil Vorprodukte aus China ausbleiben. Bei den Lieferanten meiner Kunden hängt es teilweise. Das wiederum würde ich positiv nutzen:

Jetzt wäre ein sehr guter Zeitpunkt, sich alternative Bezugsquellen und Absatzmärkte aufzubauen. Regionale Produktion in Europa, Kooperationen mit Afrika, Südamerika, Neuseeland, Japan, Südkorea, Australien, Kanada, Taiwan. Von der Rückverlagerung der Medikamentenproduktion in die EU (grundvernünftig) über Förderung / Kooperation Afrika (grundvernünftig) bis zum Ausbau mehrerer Bezugsquellen für alle möglichen Teilprodukte (grundvernünftig). Damit bauen wir uns auch viel leichtere Absatzmärkte auf als das faktisch gegnerische China (grundvernünftig), machen die Produktion sicherer (grundvernünftig), nehmen China das Geld für deren Expansion (grundvernünftig), bis hin zu weniger Migrationsdruck, wenn es Afrika besser geht (grundvernünftig).

Den Airlines gehts leider teilweise nicht gut. Der Kreuzfahrtbranche auch nicht aber die braucht ja auch keiner wirklich. Einige andere Betriebe haben relevantere Probleme - von Logistik bis Handel. Tourismus ist schwer betroffen, Messen und Konferenzen fallen zudem reihenweise aus.
 
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