Montblanc - Ersatzteile bzw. Reparatur

Guenter

Well-Known Member
... MB wird von der Masse als gute Marke wahrgenommen genau wie zb Lloyd. Das die meisten Produkte im Bereich Schreibgeräte ihr Geld nicht wert sind, kann oder will die Masse nicht verstehen. ...

Ist das verwunderlich?
a.) Wer schreibt denn, von der Schulzeit mal abgesehen, im späteren Arbeitsleben längere Abhandlungen mit Füller?
b.) Wer probiert mehrere Füller/Füllermarken durch?
c.) Wer achtet heute noch auf füllergeeignetes Papier?
d.) Wer hat einen Löschroller auf dem Schreibtisch griffbereit?

Die meisten nutzen Füller wenn überhaupt nur für Unterschriften. Die Muse, sich mit einem Füller auseinanderzusetzen, hat doch heute überhaupt niemand mehr. Ich habe seit meinem 18 Lebensjahr 2 Parker Füller, 2 Mont Blanc und 2 Lamy besessen. Der Mont Blanc "Generation" war der einzige, der so etwas wie "Schreibvergnügen" vermittelte. Den Lamy CP 1 in schwarz, ... http://www.lamy.com/ger/b2c/cp_1/056 ..., den ich täglich nutze, würde ich als robustes, preisgünstiges "Arbeitstier" bezeichen.

Mit dem, dem Mont Blanc "Generation" optisch ähnlichen Parker "Sonnet", der übrigens ein Metallgewinde verfügt und daher weniger bruchanfällig sein sollte, bin ich noch nicht so richtig warm geworden. Die Feder könnte etwas mehr schwingen und ist leider nicht in "extrabreit" bzw. "breit + schräg" verfügbar.

Vielleicht kann uns "Unwissenden" ein Füllerkenner den ein oder anderen als gut erachteten Basisfüller empfehlen, der uns zum "Füllervergnügen" hinführt.

Grüße
Günter
 

umagaur

Gast
Ist das verwunderlich?
Die meisten nutzen Füller wenn überhaupt nur für Unterschriften. Die Muse, sich mit einem Füller auseinanderzusetzen, hat doch heute überhaupt niemand mehr.


Das ist leider wahr. Zum einen ist er unpraktischer als ein Kugelschreiber in der Handhabung und zum anderen kann sein Gebrauch zu diversen Unfällen führen. Wenn man also keinen besonderen Grund hat damit zu schreiben ist nach der Schulzeit schluß damit.
So wäre es mir auch fast ergangen. Als Kind habe ich schreiben bzw Deutsch allgemein immer gehasst. Ich konnte üben wie ein Weltmeister, immer ohne Erfolg. Später mit Anfang 20 wurden meine Fähigkeiten getestet dabei kam heraus das die mathematische Seite bei mir überdurchschnittlich ist aber die andere (wohl als ausgleich) leicht unterdurchschnittlich. Das äussert sich zb in Fehlern beim Satzbau oder Rechtschreibung allgemein. Selbst wenn ich 3 mal darüberlese blendet mein Hirn die Fehler aus.
Um dem ganzen entgegenzuwirken schreibe ich bewußt und wenn möglich nur mit Füller oder Bleistift. Dadurch wird es nicht besser aber es verschlechtert sich wenigstens auch nicht :)
Ein anderer Aspekt ist be mir auch noch das ich ja beruflich mit Computern zu tun habe, durch das Schreiben mit der Hand ist das ein bewußter Kontrapukt zu der üblichen elektronischen Kommunikation.

Vielleicht kann uns "Unwissenden" ein Füllerkenner den ein oder anderen als gut erachteten Basisfüller empfehlen, der uns zum "Füllervergnügen" hinführt.

Grüße
Günter


Das ist wie die Frage welches Auto ist empfehlenswert. Meinungen wird man soviele bekommen wie Menschen die man fragt.

Dazu kommt selbst wenn man eine Firma empfiehlt sind ja nicht alle Produkte gut. Ich hab gesagt MB sind ihr Geld nicht wert aber trotzdem würde ich einen 149ger oder den Travellar im Gegensatz zum Rest uneingeschränkt empfehlen.
Dummerweise ist der 149ger groß und schwer das bedeutet für sehr viele Menschen nicht geeignet. Der Travellar ist kleiner aber wird mit Patronen gefüllt und fällt daher für viele durchs Raster (Kolbenfüller = Rahmengenäht, Tintenpatrone = geklebt - ist zwar Schwachsinn aber manche denken so)

Es gibt soviele Aspekte die man beachten muß (oder sollte) wenn man sich eine Füller zulegt. Das fängt beim Einsatzzweck (Unterschriften oder längere Schriftstücke) an, geht über die Größe der Hand (ein Pelikan 400 oder ein MB 144 in meiner Hand führt zur verkrampfung) bis hin zur Haptik bei zb schwitzigen Händen (Materialwahl Metall Celluloid oder Plastik und die Form Rund Drei oder 8eckig).

Deshalb tue ich mich mit so einer Empfehlung sehr schwer. Wenn Du vieleicht weißt was in Frage käme von der Größe Form und Material kann ich (oder auch jemand anders) etwas dazu sagen

Mike

Noch ein Nachsatz: Ein Füller braucht je nach Nutzung und Modell alle paar Jahre eine Wartung und nach 15 bis 20 Jahren eine Generalüberholung aber bei normaler Handhabung wrd er ein Begleiter fürs Leben sein.
Deshalb sollte man sich bei der Auswahl Zeit lassen und sich auch mit dem Gedanken anfreunden das man vieleicht etwas mehr investiert.
 

theearin

Member
Hallo

Ich habe ganz gute Erfahrungen gemacht mit den Füllern von Graf von Faber-Castell.
Die gibt es für jede Gescmäcker und jeden Geldbeutel.
 

Nordlicht

Active Member
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten und Kontaktadressen. Vielen Dank, Amnapuri, für die Erkundigungen bei Deinem Montblanc-Händler. Ich werde in den nächsten Tagen mal überlegen, was ich mache. Beste Grüße!
 

G60

New Member
Ich habe seit fast 30 Jahren den Meisterstück Kugelschreiber - bisher keine Probleme, die Minen sind zwar teuer, halten aber lang. Nun löst sich die kleine Kappe mit dem Stern auf. Kein Problem dachte ich und ging zu der Nürnberger Filiale. Hier eröffnete mir die Dame, dass der Kugelschreiber eingeschickt werden müsse (?!) bei einem geschraubtem Teil ?!
Ich rief daher in HH an. Die Dame Telefon erklärte mir, dass ich den Schreiber kostenlos über die Filiale einschicken könne. Auf die Frage was die Reparatur ungefähr kosten würde kam der Hammer: "Hier fällt die kleine Reparaturpauschale von € 60,- an." Für den Tausch eines Plastikteils welches, mit "Luxuszuschlag" vielleicht € 10,- kostet und in unter einer Minute gewechselt ist ?! Und auch vor Ort, in HH fällt diese Pauschale an.
Kennt einer eine alternative Ersatzteilquelle ?
 
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