Exit-Watch?

Fürs Büro finde ich sie, ebenso wie die Submariner(Tausende Steuerberater und Rechtsanwälte können nicht irren :D), durchaus tragbar.
Für die Oper o.ä. gebe ich Dir recht, eine geringerer Durchmesser und Lederband sind passender.
 

Brummelbond

Member
Natürlich mach es Sinn für jede Situation eine passende Uhr parat zu haben.
Fraglich ist nur ob es notwendig ist.

Ich würde mich als Minimalist bezeichnen.
Keiner der nur schwarz trägt und in seiner weißen Hochlganzwohnung sitzt.
Vielmehr jemand der sich versucht mit so guten Dingen wie möglich und mit so wenig Dingen wie nötig zu umgeben.
Ich liebe es wenn meine Gegenstände/Kleidung Patina bekommt und ein Teil von mir werden.

Ich habe eine Lieblings-Jeans
Ein Lieblings-Hemd
Ein paar Lieblings-Schuhe
Ein Lieblings-Sakko
.....
Im Prinzip wechsle ich diese Dinge nur damit sie nicht kaputt gehen (ausreichende Rotation) und damit ich sie waschen kann.
Gesellschaftlich wird es natürlich auch verlangt nicht immer das gleiche zu tragen.

danke!!

meine exitwatch ist immer die gerade gekaufte, aber irgendwann geht es von vorne los
 

MDN

New Member
Meines Erachtens kann es eine »Ausstiegsuhr«, im Sinne der einzigen zu besitzenden Uhr, nicht geben – zu unterschiedlich sind die stilistischen Anforderungen; so ist eine Taucheruhr ganz gewiß die passende Begleiterin zur Freizeitbekleidung, wirkt jedoch zum Geschäftsanzug – oder gar zum Smoking – deplaziert.
 

Bartholomäus

Well-Known Member
Meines Erachtens kann es eine »Ausstiegsuhr«, im Sinne der einzigen zu besitzenden Uhr, nicht geben – zu unterschiedlich sind die stilistischen Anforderungen; so ist eine Taucheruhr ganz gewiß die passende Begleiterin zur Freizeitbekleidung, wirkt jedoch zum Geschäftsanzug – oder gar zum Smoking – deplaziert.

Zum Smoking trägt man keine Uhr und in der Freizeit nach Möglichkeit auch nicht. In beiden Fällen wäre es wünschenswert nicht auf die Uhr schauen zu müssen, es sei denn man macht irgendwelchen Sport in der Freizeit, der nach Zeit abläuft. Insofern wäre es theoretisch denkbar nur eine Uhr zu haben, die zu allen Anlässen passt zu denen man auch Uhren trägt. Ob es erstrebenswert ist, ist eine andere Frage.
 

Puesch

New Member
Meine EXIT-Uhr wird entweder ALS Zeitwerk oder ALS Datograph Flybacksein.

Zeitwerk: Es gibt einfach nichts Ähnliches oder nichts Vergleichbares bei Konkurrenten.

Datograph Flyback: Das allererste Inhouse Movement überhaupt für Chronograph in der Uhrengeschichte.

Zeitwerk oder Datograph kann man mit einem Anzug tragen oder auch mit T-Shirts (Man kann sich das schwer vorstellen, aber die beiden Uhren können wirklich alltäglich in jeder Situation getragen werden).
 

Tilman

Well-Known Member
Ich bin jemand, der auch mal Verabredungen in der Freizeit hat. Da ist es überaus praktisch, zur rechten Zeit einzutreffen.
 
Zum Smoking trägt man keine Uhr und in der Freizeit nach Möglichkeit auch nicht. In beiden Fällen wäre es wünschenswert nicht auf die Uhr schauen zu müssen, es sei denn man macht irgendwelchen Sport in der Freizeit, der nach Zeit abläuft. (...)
Da ich gerade erst in den Thread eingestiegen bin: meinen Sie das ernst oder ironisch?(...)
Ich bin jemand, der auch mal Verabredungen in der Freizeit hat. Da ist es überaus praktisch, zur rechten Zeit einzutreffen.

Ich würde es nicht so absolut ausdrücken, aber vom Gedanken her stimme ich zu. Man KANN eine Uhr in der Freizeit tragen, aber man muss nicht, weil man ja "freie Zeit" hat. Wenn man Verabredungen hat, dann ist das wiederum keine "freie Zeit", sondern "verplante Zeit". Denn "Freizeit" ist ja nicht (nur) "keine Arbeitszeit", sondern eben vollkommen "freie Zeit" ;):p

Ich trage meine Uhren übrigens wann ich will, wie ich will und weil ich will :D
Aber auch gerne mal keine....

(...)meine exitwatch ist immer die gerade gekaufte, aber irgendwann geht es von vorne los

..wie wahr :eek:

Ich dachte immer die BLNR "Batman" oder die 16610LV "Kermit" wären Exit Watches für mich.
Jetzt ist eine da, die andere bestellt (warten nervt :mad:), aber ich schaue mich trotzdem noch um... Bescheuert? JA!:eek::eek:
 
Zuletzt bearbeitet:

Roger O. Thornhill

Well-Known Member
Ich würde es nicht so absolut ausdrücken, aber vom Gedanken her stimme ich zu. Man KANN eine Uhr in der Freizeit tragen, aber man muss nicht, weil man ja "freie Zeit" hat. Wenn man Verabredungen hat, dann ist das wiederum keine "freie Zeit", sondern "verplante Zeit". Denn "Freizeit" ist ja nicht (nur) "keine Arbeitszeit", sondern eben vollkommen "freie Zeit" ;):p

Ich trage meine Uhren übrigens wann ich will, wie ich will und weil ich will :D
Aber auch gerne mal keine....


Auch ich lege meine Uhr meist sofort ab, wenn ich nach Hause komme. Und in freizeitlichen Zusammenhängen kann der Blick auf die Uhr bei anderen auch einen negativen Eindruck hinterlassen (Langeweile, Zeitdruck, ...). Wie Du schon richtig gesagt hast, sollte man aber daraus keine starre Regel ableiten.

Und warum man zum Smoking keine Dresswatch tragen kann, erschließt sich mir nicht. Habe da gerade Sean Connery im Casino vor Augen mit einer goldenen Gruen am Handgelenk.

Gruß
R.O.T.


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Bartholomäus

Well-Known Member
Da ich gerade erst in den Thread eingestiegen bin: meinen Sie das ernst oder ironisch?

Gruß
R.O.T.

Ich meine das durchaus ernst. Zum Black-Tie trägt man in der Regel keine Uhr. Ausnahmen sind z.B., wenn man beruflich den Smoking tragen muss (als Kellner, Spielcasinomitarbeiter, Geheimagent) kann man wohl auch eine Uhr tragen.
In der Freizeit darf man machen was man will. Wenn man aber nicht auf die Uhr schauen muss ist es schon ganz schön, es sei denn man schaut gerne auf die Uhr (weil sie z.B. besonders schön ist). Anlass für eine "Exit-Watch" gibt es aber eben nicht.
 
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