Kragenstäbchen – Was nützen Sie?

Bei jedem guten Hemd liegen ein paar Kragenstäbchen dabei, bestes Beispiel dafür ist Van Laack. Hier ist jedes Hemd mit ein paar herausnehmbaren und felxiblen Plastikstäbchen im Kragenbereich versehen. Doch was bringen sie und warum sollte man sie auch nutzen?

Der Sinn dieser Kragenstäbchen liegt darin dem Kragen eine bessere und einwandfreie Form zu geben. Manche Hemden sind aus sehr dicken und festen Stoffen, manche eher aus sehr dünnen und feinen Materialien. Am Beispiel des kürzlich vorgestellten Kiton Hemd lässt sich der Sinn und Zweck sehr gut festmachen. Würde ich dieses Leinenhemd ohne Kragenstäbchen tragen, würde der Kragen unschöne Wellen werfen und nicht richtig sitzen. Sinn machen sie also allemal und mancher Hersteller verarbeitet sie auch gleich so, dass sie sie nicht austauschen lassen, was eher schlecht ist. So gibt es auch verschiedene Stäbchen aus unterschiedlichen Materialien. Meist verbreitet dürfte tatsächlich die Plastik-Variante sein, die Hersteller gerne jedem Hemd beilegen. Was sich an diesen Stäbchen mag ist, dass sie flexibel und biegsam sind sind, so dass man sie ein bisschen an seine gewünschte Form anpassen kann. Solle der Kragen sehr gerade verlaufen, oder doch ein bisschen nach innen gebogen sein, mit den Plastikmodellen kann man dies modellieren!

Im Gegensatz dazu findet man oftmals auch starre Varianten aus Perlmutt oder Messing. Auf dem beigefügten Bild sehen Sie ein Modell der Firma Dolzer. Diese Messingsstäbchen kann man auch ungestraft in der Wäsche vergessen, ohne dass sie größeren Schaden anrichten.

Alles in allem sind Kragenstäbchen also sehr sinnvoll und dienen in erster Linie dazu, dass Sie und ihr Hemd die form behalten. Wer sie gerne und regelmäßig nutzt, sollte sich Modelle zulegen, die nicht aus Plastik sind, auch wenn man dann auf das angesprochende „Feature“ Flexibilität verzichten muss, es sei der besseren Qualität geschuldet!

In Category: Accessoires

Andreas Gerads

Andreas Gerads ist Gründer und Inhaber von Stilmagazin.de. Er schreibt seit 2008 regelmäßig über Stil, Kleidung und Genuss. Sein erste Inspirationsquelle ist das Buch "Dressing the Man" von Alan Flusser.