Woolrich vs. Canada Goose Parka - Qualität, Image, ...?

flamboyance

Gast
#31
Pschd, he Du,
isch gebb Dir korräckt eschde Pattex Filip
und Kanada Guse mit authentic Katzefell :D


Peter, warst Du in Westerland beim Outback Store?
Die haben jetzt auf der gegenüberliegenden Seite ein Outlet aufgemacht. Sehr amüsante, hanseatisch-schnoddrige Verkäuferin dort.

Sylt ist eh bitterbös fürs Portemonnaie, ein toller Laden neben dem anderen.
Das kann ich gar nicht alles in "Heute gekauft" posten, wie ich da dieses Jahr reingehauen hab. :)
 
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#34
Ich trage den AP in grau-wolle. Genauso warm wie das Original, sieht deutlich rockiger, ausgefallener und für den Laien auch nicht deutlich nach Woolrich aus. Toll.

Leider (oder zum Glück) konnte ich noch nicht rausfinden, wie schmutzbeständig dieser Wollmix ist, wasserdicht ist er jedenfalls, selbst bei langem Marsch bei sintflutartigem Regen !

Made in China. Allerdings gekauft in Luxemburg, vielleicht ist das nicht die für den deutschen Markt?!?
 
#35
Ich habe einen GC Expedition Parka, weil es hier in Berlin und vor allem im Umland saukalt werden kann. Habe auch lange überlegt - zwischen Woolrich und CG. Hab mich dann für den CG entschieden aus mehreren Gründen:
- er erscheint mit durchdachter für kaltes Wetter
- man sieht ihn deutlich seltener als die Woolrich Jacken
- er gefällt mir nach Anprobe einfach besser
- das Material erscheint mir sehr robust

Ich trage ihn ungerne zum Anzug, aber wenn es morgens -10° kalt ist, ist die Optik tatsächlich nebensächlich. Aber er ist mehr für Spaziergänge mit dem Hund und andere Aussen-Aktivitäten bestimmt.

CG kommt deutlich sportlicher daher als Woolrich - ist aber mE nicht in einer Liga mit den PrenzelBerg-Abenteuerausrüstern wie JW und Northface und co.
 
#36
Ich habe einen GC Expedition Parka, weil es hier in Berlin und vor allem im Umland saukalt werden kann. Habe auch lange überlegt - zwischen Woolrich und CG. Hab mich dann für den CG entschieden aus mehreren Gründen:
- er erscheint mit durchdachter für kaltes Wetter
- man sieht ihn deutlich seltener als die Woolrich Jacken
- er gefällt mir nach Anprobe einfach besser
- das Material erscheint mir sehr robust

Ich trage ihn ungerne zum Anzug, aber wenn es morgens -10° kalt ist, ist die Optik tatsächlich nebensächlich. Aber er ist mehr für Spaziergänge mit dem Hund und andere Aussen-Aktivitäten bestimmt.

CG kommt deutlich sportlicher daher als Woolrich - ist aber mE nicht in einer Liga mit den PrenzelBerg-Abenteuerausrüstern wie JW und Northface und co.
 
#37
Zwiebeln!

Gleich ob Wollreich, Kanadagans, Erstarbeit oder Müllkunde:
Winterjacken ab gewisser Isolation halten warm.
Meist: Zu warm.
Es sind Steh- und keine Gehjacken.
Und erst recht keine Arbeitsjacken.
Schneeschippen in Kanadagans? Schon mal probiert?
Erspart die 20 Euro für die Sauna,
amortisiert sich also in schneereichen Wintern schnell.

Die hiesigen Temperaturen, also plus 10 bis minus 10 plus chill sind für diese Jacken völlig fehldimensioniert,
zumal bei kommendem Klimawandel.
Zu Recht wird immer wieder auf das öffentliche Bild der Jackenträger verwiesen, welches diese abgeben, nämlich mit geöffneter Front zwecks Notlüftung wegen Hitzestaus.

Von meinen eigenen (Daunen/Fillpowder-) Jacken kann ich sagen,
dass ich darunter nur T-Shirt trage.
Nur dies ist kommod.
Und das heißt:
Ich kann damit nirgendwo hingehen,
weil ich dann beim Ablegen der Jacke
im T-Shirt dasitze.

Und darunter womöglich noch Pulli und Sakko tragen zu wollen
verletzt die Temperaturbalance des eigenen Körpers arg,
jedenfalls des meinigen.

Diese Jacken sind geeignet
für sehr kälteempfindliche Personen,
und solche, die lange in moderater Kälte still stehen müssen,
also Wachhabende, Polizisten und Fußballhooliganbeobachter.
(Diese aber haben zumeist einen eigenen Bekleidungsstil, den zu tragen ihnen andere vorschreiben.)

Ich bin daher bei Aktivitäten,
die über das Meditieren hinausgehen,
wieder zum Schichtenmodell zurückgekehrt,
sprich zu Wolle in Lagen.

Man kann dies vergleichsweise billig testen:
Statt 800 Euro in eine Daunenjacke zu versenken,
außer aus stilgebundenen Überlegungen denn funktionalen,
schaffe man sich mal für die Nächte alternativ eine Bettdecke an:
Für die Daunenschläfer eine Kamelhaar/Cashmere-Decke (Empfehlung: Brinkhaus)
und für die Wollschläfer eine Daunendecke.

Und vergleiche.

Ich selbst verwende Daunenbekleidung nur noch für Bergtouren,
als Wärmeschutz bei der Gipfelbrotzeit.
Für alles andere halte ich sie für mich für ungeeignet.

Außerdem schaut man darin aus wie Preßwurst.
Aber jedem seinen Stil.
 
#38
Sehe ich genauso, wenn man über den Tag das ganze Thermometer abdeckt taugt eine reine Jacke+Hemd Kombination nur bedingt, zum ausgehen Abends ist der AP super bis zum Club nicht frieren und trotzdem keine 3 schichten an aber z.b. für den täglichen Weg zu Arbeit/Uni vollkommen untauglich deswegen habe ich meinen Daunenparker auch gegen ein variableres Modell getauscht.
 
#39
Barbour Bedale, mit Hemd, Pullover und Zip-in Futter damit hab ich bisher weder gefroren noch habe ich geschwitzt und nass wird man in einer Wachsjacke sowieso nicht.
 
#40
Also ich habe mir gerade diesen Mantel von Canada Goose bestellt. Ich denke, die Marke ist einfach wesentlich hipper als Woolrich. Ich finde Woolrich hat ein verstaubtes Image und ich strebe einen etwas "jüngeren" Look an.
Aber das ist einfach Geschmackssache, warm halten sie ja beide ;)
 
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