Wieviele Anzüge braucht jeder Mann?

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#42
Ich glaube es gibt keinen konsens auf den wir uns einigen werden.
Müssen wir ja auch nicht, jeder kann aus der Meinungsdiversität für sich das Beste herausziehen. Und gerade am Anfang ist es durchaus sinnvoll, sich zu überlegen, was man als Grundausstattung braucht, um erst mal mitzuspielen und darauf aufzubauen.

Davon abgesehen sind Minimum-Überlegungen aber meist nur für Leute, die eigentlich gar kein Interesse am Thema haben und das Ganze von einer Kosten-Nutzen-Rechnung her aufziehen. Diese ökonomisch (und neuerdings auch umweltbezogen) begründete Abqualifizierung wirtschaftlich sinnloser, weil nur kulturellem Genuss zugewandter Dinge ist ohnehin sehr in Mode und wird häufig mit rationalem Denken verwechselt.
 
#43
Müssen wir ja auch nicht, jeder kann aus der Meinungsdiversität für sich das Beste herausziehen. Und gerade am Anfang ist es durchaus sinnvoll, sich zu überlegen, was man als Grundausstattung braucht, um erst mal mitzuspielen und darauf aufzubauen.

Davon abgesehen sind Minimum-Überlegungen aber meist nur für Leute, die eigentlich gar kein Interesse am Thema haben und das Ganze von einer Kosten-Nutzen-Rechnung her aufziehen. Diese ökonomisch (und neuerdings auch umweltbezogen) begründete Abqualifizierung wirtschaftlich sinnloser, weil nur kulturellem Genuss zugewandter Dinge ist ohnehin sehr in Mode und wird häufig mit rationalem Denken verwechselt.
Ich erlebe selten, dass Menschen Minimalismus bei Kleidung, Einrichtung und anderen Dingen des Lebens ökologisch begründen -- und noch seltener ökonomisch.
 

unknown

Well-Known Member
#44
der eine braucht halt mehr um seine leere zu füllen, der andere weniger.
beweggründe hin oder her, ich würde da jede wertung rauslassen.

ich zB hab nur begrenzt platz und muss mir die frage stellen was ich wirklich 'brauche' oder wirklich gern anziehen will. da kann ich mit sachen, die nur unnütz rumliegen schlicht nichts anfangen.
 

catasha

Well-Known Member
#45
Geht mir ähnlich. Ich würde das Aber nicht als Capsule wardrobe oder minimalistisch bezeichnen.
Ich limitiere mich da selber da ich zu viele Möglichkeiten eher als negativ wahrnehme. Vorallem wenn sie teuer sind "muss" man sie ja tragen damit sich das "lohnt".. Vielleicht haben andere das Problem nicht. Aber ich versuche dass jedes Teil in meiner Garderobe mir so gut gefällt dass ich es bei der jeweiligen Gelegenheit gerne trage. Wenn bestimmte Dinge mir nicht mehr gefallen werden sie verkauft.
 
#46
Ich erlebe selten, dass Menschen Minimalismus bei Kleidung, Einrichtung und anderen Dingen des Lebens ökologisch begründen -- und noch seltener ökonomisch.
Das tut man ja auch nur dann aktiv, wenn man sich dazu genötigt fühlt, sich rechtfertigen zu müssen. Und die ökologische Begründung ist für mich dabei auch nur eine getarnte ökonomische mit dem berühmten moralisch erhobenen Zeigefinger, der im Moment sehr in ist, weil er einem ein gutes erhabenes Gefühl gibt, ohne sich inhaltlich umfassender mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.

Ich erlebe das gelegentlich, wenn mir gut verdienende Kollegen vorrechnen, was ich so in den letzten zehn Jahren für meine Garderobe ausgegeben habe. Das ist dann eine indirekte Form der Rechtfertigung, die ich oben beschrieben habe. ;) Häufiger ist die Feststellung, dass drei qualitativ schlechte Anzüge mit schwacher Passform reichen (und das auch nur in Businessfunktionen, in der IT ist es mehr, "ich sitz' mir hier doch nicht den einen Anzug platt" :)), weil man mehr "nur" für die berufliche Nutzung nicht ausgeben will.
 

unknown

Well-Known Member
#47
warum wird die debatte über eine 'wer kann sich mehr leisten - schiene' ad absurdum geführt? ausgerechnet dann auch noch von leuten, die nicht gewillt sind und/oder nicht die mittel haben um sich wirklich qualitativ hochwertige verarbeitung und ästetik zu kaufen???
das macht gar keinen sinn.


man kann mit begrenzten mitteln kurzfristig eine gut funktionierende kompakte garderobe schaffen.
man kann mit unendlichen mitteln kurzfristig eine gut funktionierende kompkte garderobe schaffen.
man kann mit begrenzten mitteln langfristig eine gut funktionierende riesige garderobe schaffen
man kann mit unendlichen mitten kurzfristig und langfristig eine riesige gut funktionierende garderobe schaffen.
und sicherlich schafft man das alles auch in schlecht.


es wäre doch sicher besser beim eigentlichen thema zu bleiben :)
 

knitterbub

Well-Known Member
#50
Das tut man ja auch nur dann aktiv, wenn man sich dazu genötigt fühlt, sich rechtfertigen zu müssen. Und die ökologische Begründung ist für mich dabei auch nur eine getarnte ökonomische mit dem berühmten moralisch erhobenen Zeigefinger, der im Moment sehr in ist, weil er einem ein gutes erhabenes Gefühl gibt, ohne sich inhaltlich umfassender mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.

Ich erlebe das gelegentlich, wenn mir gut verdienende Kollegen vorrechnen, was ich so in den letzten zehn Jahren für meine Garderobe ausgegeben habe. Das ist dann eine indirekte Form der Rechtfertigung, die ich oben beschrieben habe. ;) Häufiger ist die Feststellung, dass drei qualitativ schlechte Anzüge mit schwacher Passform reichen (und das auch nur in Businessfunktionen, in der IT ist es mehr, "ich sitz' mir hier doch nicht den einen Anzug platt" :)), weil man mehr "nur" für die berufliche Nutzung nicht ausgeben will.
neid muss man sich verdienen......
 
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