Wieviele Anzüge braucht jeder Mann?

#41
Also ich komme im Moment aus mit 5 Vollmaß-Hemden. Am Freitag Nachmittag/Abend waschen, Sonntag bügeln. Klar ists nett mehr zu haben um nicht jede Woche waschen und bügeln zu müssen. Aber Mann überlebt es auch so.

Und kA wieso ich mich im Hemd rasieren sollte. o_O Ich zieh mich morgens als allerletztes an - alles andere wird vorher gemacht und nicht in der Kleidung mit der ich in die Arbeit gehe.

PS: auch ich lagere ein Hemd in der Arbeit für Notfälle - aber das ist ein 0815 Eton Hemd was ich nicht wirklich zu meiner "Garderobe" zähle.
Hemd morgens im Büro ausziehen zum rasieren und danach das gleiche Hemd wieder anziehen ist ja auch nicht das wahre ;-)
 
#43
Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen:

Ich habe tatsächlich aus alten Zeiten einen schwarzen Anzug, den ich auch ausschließlich zu der traurigen Gelegenheit einer Beisetzung trage, mit weißem Hemd und schwarzer Garza fina. Neu kaufen würde ich ihn nicht, weil der Einsatzbereich doch sehr begrenzt ist, wenn man nicht gerade bei der Sparkasse arbeitet. Obwohl die Herren dort auch nicht schlecht gekleidet sind, zumindest, was die Farbe angeht.

Einen Smoking habe ich nicht, bisher ergab sich für mich auch noch keine Notwendigkeit, einen solchen zu erwerben. Wenn ich kulturell unterwegs bin, bin ich schon mit navyfarbenem Anzug, geputzten Schuhen, weißem Hemd und Garza Fina-Krawatte in Silber immer der komische Vogel, was mich ja nun gar nicht stört, weil ich es da wie @bluesman528 halte. Am Anschlag ist halt am Anschlag. Da die meisten den Formalitätsgrad von Anzügen und Kombinationen sowieso nicht kennen, ist es auch egal.

Anthrazit finde ich persönlich, zumindest in unifarben, langweilig. Natürlich ist dem Grunde schon Basicteil, genau wie der navyfarbene. Aber das ist mMn auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, wie so vieles.

Aktuell habe ich 6 Sommer- und 5 Winteranzüge sowie 2 für das ganze Jahr. Hinzu kommt eine entsprechende Anzahl von Kombinationen und gefühlt 50 Hemden aus dem Business- und Freizeitsektor.
 
#44
Vielleicht auch einigen von euch bekannt: https://www.youtube.com/watch?v=HeIxT7b1dDY

Ich glaube es gibt keinen konsens auf den wir uns einigen werden.
Es gibt zu viele Faktoren - Job, Dresscode, Budget, persönliche Vorlieben, Anlässe zu denen Mann geht...die bestimmen ob man einen Anzug oder gar einen Frak braucht oder die X-fache Anzahl davon.
 
#45

havanna

Well-Known Member
#46
Antoine de Saint Exupéry hat gesagt.:
In building a statue, a sculptor doesn't keep adding clay to his subject.He keeps chiseling away at the inessentials until the truth of its creation is revealed without obstructions. Perfection is not when there is no more to add,but no more to take away.
 
#47
Ich glaube es gibt keinen konsens auf den wir uns einigen werden.
Müssen wir ja auch nicht, jeder kann aus der Meinungsdiversität für sich das Beste herausziehen. Und gerade am Anfang ist es durchaus sinnvoll, sich zu überlegen, was man als Grundausstattung braucht, um erst mal mitzuspielen und darauf aufzubauen.

Davon abgesehen sind Minimum-Überlegungen aber meist nur für Leute, die eigentlich gar kein Interesse am Thema haben und das Ganze von einer Kosten-Nutzen-Rechnung her aufziehen. Diese ökonomisch (und neuerdings auch umweltbezogen) begründete Abqualifizierung wirtschaftlich sinnloser, weil nur kulturellem Genuss zugewandter Dinge ist ohnehin sehr in Mode und wird häufig mit rationalem Denken verwechselt.
 
#48
Müssen wir ja auch nicht, jeder kann aus der Meinungsdiversität für sich das Beste herausziehen. Und gerade am Anfang ist es durchaus sinnvoll, sich zu überlegen, was man als Grundausstattung braucht, um erst mal mitzuspielen und darauf aufzubauen.

Davon abgesehen sind Minimum-Überlegungen aber meist nur für Leute, die eigentlich gar kein Interesse am Thema haben und das Ganze von einer Kosten-Nutzen-Rechnung her aufziehen. Diese ökonomisch (und neuerdings auch umweltbezogen) begründete Abqualifizierung wirtschaftlich sinnloser, weil nur kulturellem Genuss zugewandter Dinge ist ohnehin sehr in Mode und wird häufig mit rationalem Denken verwechselt.
Ich erlebe selten, dass Menschen Minimalismus bei Kleidung, Einrichtung und anderen Dingen des Lebens ökologisch begründen -- und noch seltener ökonomisch.
 

unknown

Well-Known Member
#49
der eine braucht halt mehr um seine leere zu füllen, der andere weniger.
beweggründe hin oder her, ich würde da jede wertung rauslassen.

ich zB hab nur begrenzt platz und muss mir die frage stellen was ich wirklich 'brauche' oder wirklich gern anziehen will. da kann ich mit sachen, die nur unnütz rumliegen schlicht nichts anfangen.
 

catasha

Well-Known Member
#50
Geht mir ähnlich. Ich würde das Aber nicht als Capsule wardrobe oder minimalistisch bezeichnen.
Ich limitiere mich da selber da ich zu viele Möglichkeiten eher als negativ wahrnehme. Vorallem wenn sie teuer sind "muss" man sie ja tragen damit sich das "lohnt".. Vielleicht haben andere das Problem nicht. Aber ich versuche dass jedes Teil in meiner Garderobe mir so gut gefällt dass ich es bei der jeweiligen Gelegenheit gerne trage. Wenn bestimmte Dinge mir nicht mehr gefallen werden sie verkauft.
 
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