Warmer Wintermantel gesucht - auf was ist zu achten?

Urban

Well-Known Member
Es gibt doch mehr als genug klassisch geschnittene Modelle mit warmem Innenfutter bzw. Innenjacke von Moorer, Fay, Herno und anderen Anbietern, die kaum als Daunenjacke oder -mantel zu identifizieren sind,
zumindest nicht so auffällig wie ein Michelin-Männchen.
Und überhaupt fängt Warmhalten im Winter bei der Unterwäsche an wie Baumwolle & Seide oder
Merino & Seide - auch bekannt als das Schalenmodell und wirklich zu empfehlen,
da Merino-Unterwäsche die gefühlte Temperatur sehr gut reguliert.
Wer im Winter Baumwoll-Unterwäsche trägt, die kein Jota warm hält, der muss sich natürlich mit Daunenmänteln warm einpacken, am besten noch mit dickem, Logo, der Zeitgeist, den man Tag für Tag in der City sehen kann,
speziell bei Damen "MONCLER", "LORO PIANA", "CANADA GOOSE", "NOBIS", "FAY"....
und wie sie alle heißen - macht natürlich einen Mordseindruck!

Meine OMA ließ mich im Winter nicht aus dem Haus ohne mich in WOLLE "einzuwickeln" für das Rodeln.
Ich trage übrigens auch heute noch lange Unterhosen und Bermudas aus Wolle, Merinowolle,
oder Baumwolle + Seide, um es genau zu sagen
 

Tilman

Well-Known Member
Und vielleicht liegt es auch an mir, aber ich denke immer, je mehr ich mich einpacke, desto mehr friere ich. Letztes Jahr habe ich schon im Herbst bei fünf Grad einen Deckmantel getragen und in der Folge war mir permanent kalt, bis ich mich wieder umgewöhnt habe. Nun halte ich es so, dass ich das Tragen eines Mangels soweit wie möglich hinauszögere (bzw. wenn möglich auf einen Trenchcoat zurückgreife).

Übrigens: wenn es um Wind geht, ist ein Trenchcoat aus Gabardine ziemlich dicht (selbst auf dem Roller getestet). Mit Woll- oder Steppfutter dann auch wintertauglich.
 

chh

Well-Known Member
Es gibt doch mehr als genug klassisch geschnittene Modelle mit warmem Innenfutter bzw. Innenjacke von Moorer, Fay, Herno und anderen Anbietern, die kaum als Daunenjacke oder -mantel zu identifizieren sind,
zumindest nicht so auffällig wie ein Michelin-Männchen.
Und überhaupt fängt Warmhalten im Winter bei der Unterwäsche an wie Baumwolle & Seide oder
Merino & Seide - auch bekannt als das Schalenmodell und wirklich zu empfehlen,
da Merino-Unterwäsche die gefühlte Temperatur sehr gut reguliert.
Wer im Winter Baumwoll-Unterwäsche trägt, die kein Jota warm hält, der muss sich natürlich mit Daunenmänteln warm einpacken, am besten noch mit dickem, Logo, der Zeitgeist, den man Tag für Tag in der City sehen kann,
speziell bei Damen "MONCLER", "LORO PIANA", "CANADA GOOSE", "NOBIS", "FAY"....
und wie sie alle heißen - macht natürlich einen Mordseindruck!

Meine OMA ließ mich im Winter nicht aus dem Haus ohne mich in WOLLE "einzuwickeln" für das Rodeln.
Ich trage übrigens auch heute noch lange Unterhosen und Bermudas aus Wolle, Merinowolle,
oder Baumwolle + Seide, um es genau zu sagen
Loro Piana hat gerade keine sichtbaren Logos. Nur den Namen klein eingraviert auf den Knöpfen und dem Reißverschluss, falls vorhanden.
 

Urban

Well-Known Member
Ehrlich gesagt mag ich das Loro Piana Gedudel nicht mehr lesen ohne einem Labelfetischisten auf die Füße treten zu wollen, schon gar meinem Ex-drittbesten Freund - Statusgehabe, dabei kaufen viele Leute LP
in den bekannten Outlets, die ich auch schon mehrfach besucht aber nichts Gefälliges gefunden habe.
State-of.-the-Art ist LP schon lange nicht mehr; das Rain-und Stormsystem, auch in Lizenz vergeben,
ist schon über 15 Jahre alt, ein alter Hut, dem nichts neues oder bahnbrechendes nachgefolgt ist.
NOBIS - erkennt jemand auf Anhieb das Logo OHNE jetzt in die Tasten zu kloppen, um zu googeln?
Nein bis kaum!
Also geht's um Logos allgemein, gut sichtbar für Insider - nicht weiter beachtenswert für die übrigen Fußgänger.

Es geht mir einfach nur darum, dass viele Männer auch im Winter Baumwollunterwäsche tragen - einerseits,
und andererseits um die City-Szene wenn all die Labels & Logos zur Modenschau getragen werden:
Ebenfalls Statusgehabe statt gut und der Außentemperatur angemessen gekleidet zu sein.

Die Beachtung des Schalenmodells ist die Kernaussage meines Beitrags, um auf dicke Daunenjacken
und -mäntel so weit verzichten zu können, nicht mehr und nicht weniger.
Die zitierten Logos waren nur ein Aufhänger zum Karikieren.. :D
 

Roger O. Thornhill

Well-Known Member
Klasse, vielen herzlichen Dank für Eure netten Antworten!

In der Tat habe ich den Begriff "Covert Coat" wohl etwas zu inflativ genutzt und damit fälschlicherweise alles bezeichnet, was (offensichtlich) kein Duffle Coat, kein Peacoat und kein Parka ist. :oops:

Was haltet ihr denn von einem Wendemantel wie diesem hier (ich würde ihn zwar nie wenden, aber ...):

Anhang anzeigen 206631

Material: 100 % Schurwolle. Wäre das etwas Universelles für einen Anfänger wie mich?
Grundsätzlich kann ich aus eigener Erfahrung den im Bild gezeigten Schnitt (Slip-on mit Raglanärmeln und hochklappbarem Kragen) nur ausdrücklich empfehlen. Der klassische Covert-Coat ist zwar ungleich eleganter, in hiesigen Breiten aufgrund des halsfernen und körpernahen Schnitts bestenfalls als Übergangsmantel geeignet.

Eine recht gute Auswahl klassisch geschnittener Mäntel dieses Typs von Wolle über Wolle/Kaschmir bis Loden bietet Schneiders Salzburg. Ich selbst besitze das Modell „Rainald“ in Wolle/Kaschmir, welches mich bis hin zu leichten Minusgraden zuverlässig vor Wind und Wetter schützt. Nur bei extremer Kälte kommt ein ererbter Lammfellmantel zum Einsatz.

Beste Grüße
R.O.T.
 

lst08

Well-Known Member
Ehrlich gesagt mag ich das Loro Piana Gedudel nicht mehr lesen ohne einem Labelfetischisten auf die Füße treten zu wollen, schon gar meinem Ex-drittbesten Freund - Statusgehabe, dabei kaufen viele Leute LP
in den bekannten Outlets, die ich auch schon mehrfach besucht aber nichts Gefälliges gefunden habe.
State-of.-the-Art ist LP schon lange nicht mehr; das Rain-und Stormsystem, auch in Lizenz vergeben,
ist schon über 15 Jahre alt, ein alter Hut, dem nichts neues oder bahnbrechendes nachgefolgt ist.
NOBIS - erkennt jemand auf Anhieb das Logo OHNE jetzt in die Tasten zu kloppen, um zu googeln?
Nein bis kaum!
Also geht's um Logos allgemein, gut sichtbar für Insider - nicht weiter beachtenswert für die übrigen Fußgänger.

Es geht mir einfach nur darum, dass viele Männer auch im Winter Baumwollunterwäsche tragen - einerseits,
und andererseits um die City-Szene wenn all die Labels & Logos zur Modenschau getragen werden:
Ebenfalls Statusgehabe statt gut und der Außentemperatur angemessen gekleidet zu sein.

Die Beachtung des Schalenmodells ist die Kernaussage meines Beitrags, um auf dicke Daunenjacken
und -mäntel so weit verzichten zu können, nicht mehr und nicht weniger.
Die zitierten Logos waren nur ein Aufhänger zum Karikieren.. :D
Ich trage gern dicke Wintermäntel, weil die Büros, in denen ich mich bewege, meistens komplett überheizt sind. Dank den lieben Kolleginnen habe ich im Winter Lust auf tropical wool und Margheritas.
 

Aficionado

Well-Known Member
Ich trage gern dicke Wintermäntel, weil die Büros, in denen ich mich bewege, meistens komplett überheizt sind. Dank den lieben Kolleginnen habe ich im Winter Lust auf tropical wool und Margheritas.
Wenn ich im Schalenmodell (jetzt muss ich schon wieder an die schlimmen Chemiezeiten in der Schule zurückdenken:eek:) rumlaufen würde, dann wäre das auch bei mir vorbei, den Mantel bräuchte ich dann eher im Sommer, wenn die Räume gefühlte -10 Grad haben...
Was ich empfehlen kann ist Sportunterwäsche, sieht zwar bescheiden aus, funktioniert aber super, da ist es auch nicht so schlimm, wenn man mal schwitzt, warm halten tut die auch, habe damit schon viele Meisterschaften um den Gefrierpunkt gut überstanden.
 
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