Vorstellung und Grüße aus Berlin

#1
Liebe Freunde stilvoller Herrengarderobe,

gerne möchte ich mich diesem Forum vorstellen.

Ich war schon immer ein Freund schöner und hochwertiger Dinge. Als junger Student ersteigerte ich gute Krawatten auf E-Bay und stöberte in Secondhandläden nach gebrauchten Jacketts. Obwohl ich an einer landwirtschaftlichen Fakultät quasi keine Gelegenheit hatte, klassische Kleidung dieser Art zu tragen, ohne als exzentrisch aufzufallen. Ein wenig könnte diese Neigung daher rühren, dass mein Großvater Schneider war und er statt dem typischen Senioren-Beige-Look bis ins hohe Alter Jacketts und Anzüge trug.

Später habe ich einige Jahre in der Luxusbranche gearbeitet und hatte das Glück, dass ich in dieser Umgebung meinem Stilempfinden freien Lauf lassen konnte.

Mittlerweile lebe ich wieder in Berlin und studiere noch einmal; diesmal auf Lehramt. In Berlin zieht man in der U-Bahn sicherlich mehr Blicke mit einem dreiteiligen Anzug und Schleife auf sich, als mit Pyjama, Flipflops und Gesichtstattoo. Und auch in meinem zukünftigen Beruf als Lehrer ist leider klassische Herrenkleidung fehl am Platze. Der Dresscode für Männer ist heute an Schulen eher Turnschuhe und Hoody. Wie dem auch sei, interessiere ich mich noch immer sehr für gute Kleidung und trage diese tendenziell in meiner Freizeit.

Daher suche ich in diesem schönen Forum nach Anregungen und Austausch mit Gelichgesinnten.

Herzliche Grüße aus Berlin

Jan
 

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Hadrianus01

Well-Known Member
#6
Dem angehenden Kollegen meinen Gruß zuvor. Dazu, im Anzug vor die Klassen treten, kann ich nur ermutigen: Die Mitglieder der Schulgemeinde, denen wir täglich begegnen, gewöhnen sich ziemlich schnell daran, wenn Anzug und Krawatte mit Einstecktuch unsere Standardbekleidung sind. So ist es mir ergangen, als ich meinen Bekleidungsstil in diese Richtung änderte. Allerdings unterrichte ich an einem Gymnasium in einer sauerländischen Kleinstadt, an dem in Hinblick auf das Benehmen noch vergleichsweise paradiesische Zustände herrschen. In Berlin könnte die Akzeptanz je nach Schulform und -standort und der Klientel eventuell stärker variieren.
 
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