Meermin

bertone

Well-Known Member
Welcher Schuhmacher...? :)
Technisch könnte ich mir vorstellen, dass der Rahmen beim Annähen relativ zu hoch am Gemband befestigt wurde und daher den genannten Abstand verursacht.
 

Urban

Well-Known Member
Mein zweitbester Freund hat einfach nur zu viel Dinkelacker-Schmarn gelesen und
gibt es, das, was er dabei aufgeschnappt hat + sich merken konnte,
hier als primus inter discipulos zwecks Qualifikation zum Besten.
Das darf Mann nicht zu bierernst nehmen, denn darin liegt nicht nun wirklich nicht die Wahrheit
wie die hanseatischen Expats in der Obhut von Mutter Bavaria so häufig meinen.
Ich meine:
Viel Geplärr um billige Schuhe!
Und nun behaupte einer noch es gehe aufwärts!?
Es wird nun immer schlimmer, irgendwann wird es noch Debatten über Aldidl-Schuhe geben,
selbstverständlich handgemacht (den Kleber aufgepinselt) für 19,99 bei dem Aldi Ihres Vertrauens.

Natürlich von ALDI SÜD, damit mein zweitbester Freund wieder Einen zum Besten geben kann!
Er verdient sich als Animateur halt gerne ein paar Groschen nebenbei...zwecks Sylt-Wochenenden
um mit den Großen das Bein heben zu können.
 

Aficionado

Well-Known Member
Ich sehe es so: Wenn es mit dem Jurastudium nichts wird, dann kann er immer noch Schuster/Schuhmacher oder Schuhverkäufer werden, kann auch verdammt erfüllend sein.

Bei dem Preis muss man halt Abstriche machen, dem muss man sich auch bewusst sein. Auch sollte klar sein, dass "handgemacht" inflationär benutzt wird und alles, was nicht schnell genug weglaufen kann "handgemacht" ist.
Meine Güte, der Schuh muss funktionieren und, wenn er das tut, dann ist egal, ob der "handgemacht" ist oder nicht.
 
Handgeklebt wird der Schuh schon sein. Es ging doch gar nicht um dessen Qualität. Auch der Käufer eines günstigen Schuhes muss doch aber dieses 10 cm lange Etwas - was es ist, kann ich nicht erkennen, hielt es für einen Fehler im Leder - nicht hinnehmen, das dort auf dem Foto offensichtlich vorhandenen ist.
 
......dieses 10 cm lange Etwas - was es ist, kann ich nicht erkennen.
Ich kann es zwar auch nicht richtig erkennen, aber ich glaube es sind Reste der Plastikfolie die in moderner Produktion über den aufgeleisteten Schuh gezogen wird und den Schaft in den weiteren Produktionsschritten vor Kratzern und Flecken schützt. Hier ein Foto-Essay aus der John Lobb Fabrik in Northampton. Auf dem ersten Bild sind deutlich die "eingepacken" Schuhe zu erkennen.

http://shoegazing.se/english/2018/02/25/report-john-lobb-paris-factory/

Natürlich sollte diese Plastik am fertigen Schuh sauber entfent worden sein, aber mit einer scharfen Klinge und einer Pinzette kann man eventuell verbliebe Reste ohne große Schwierigkeiten rauszupfen.
 
Handgeklebt wird der Schuh schon sein. Es ging doch gar nicht um dessen Qualität. Auch der Käufer eines günstigen Schuhes muss doch aber dieses 10 cm lange Etwas - was es ist, kann ich nicht erkennen, hielt es für einen Fehler im Leder - nicht hinnehmen, das dort auf dem Foto offensichtlich vorhandenen ist.
Genau das, ich halte es allerdings für einen Fehler in der Verarbeitung - was auch immer da passiert ist, führt halt zu einer deutlichen Falte, die ich für schlichtweg unansehnlich halte.

Ich kann es zwar auch nicht richtig erkennen, aber ich glaube es sind Reste der Plastikfolie die in moderner Produktion über den aufgeleisteten Schuh gezogen wird und den Schaft in den weiteren Produktionsschritten vor Kratzern und Flecken schützt. Hier ein Foto-Essay aus der John Lobb Fabrik in Northampton. Auf dem ersten Bild sind deutlich die "eingepacken" Schuhe zu erkennen.

http://shoegazing.se/english/2018/02/25/report-john-lobb-paris-factory/

Natürlich sollte diese Plastik am fertigen Schuh sauber entfent worden sein, aber mit einer scharfen Klinge und einer Pinzette kann man eventuell verbliebe Reste ohne große Schwierigkeiten rauszupfen.
Sowas hätte man mir natürlich von Seiten Meermin auch sagen können, dann hätte man von einem konstruktiven Kundendienstdialog sprechen können. Leider hat man sich ja schlicht und ergreifend darauf zurückgezogen, es sei nun mal "Handarbeit". Ich werd's auch nicht mehr herausfinden, was es nun war - die Schuhe sind abgeschickt.
Letztlich hat aber ohnehin nicht die Verarbeitung den Ausschlag gegeben, dass Meermin für mich raus ist. Es ist die Art, wie man mit einer Kundenanfrage umgeht und sich dann aus einem berechtigten Anspruch auf Rücksendekostenerstattung herauszuwinden versucht, alles, ohne wirklich auf die Darstellung des Kunden mal inhaltlich einzugehen.

Nun ja, es sind MADE IN CHINA Schuhe der einfachen Art - da sollte man die Ansprüche nicht zu hoch hängenwas Abstände angeht, denn auch der Absatzkeder kragt a la Dinkelacker ziemlich weit aus
und Kleber ist wahrscheinlich auch mehr als genug verarbeitet worden.
Dieser große Abstand der Sohlen-Rahmen-Naht dient vermutlich dazu die Mängelquote bei der Herstellung,
was die Kratzer im Schuhschaft beim Sohlenannähen angeht, zu verringern.
Letzteres erscheint mir grundsätzlich schlüssig und wäre eine Erklärung, mit der ich das Ganze hinnehmen könnte. Allerdings erklärt das nicht, warum das nur bei einem von zwei Schuhen der Fall ist und dieser an der Stelle dann auch noch so unansehnliche Falten wirft, die ich bei noch keinem anderen Schuh an der Stelle beobachten konnte. Auf den Fotos sind die leider nicht so gut zu sehen. Gerade, dass es nicht bei beiden Schuhen gleichermaßen so ist, spricht doch entweder für einen Fehler in der Verarbeitung oder eine deutlich erhöhte Verarbeitungstoleranz.
 
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