Eure Erfahrungen mit qualitativ hochwertiger Kleidung?

Diplomjodler

Well-Known Member
wie schon ein eher mittelbegabter braunschweiger sprechgesangskünstler schon sagte:

Rap braucht Abitur.

(Dem stimme ich nicht zu.)

Abitur brauchste sicher nicht. Wenn man die Vorbilder der Gangsta Rap Elite Deutschlands, hatten Leute wie ICE-T, Rakim, Dre, Cube, NWA und andere keins.

Ich hab mit 13 angefangen RAP zu hören, als das hier keine Sau kannte. Erstes Konzert Public Enemy mit 13. Leute wie Ice-T, Ice-Cube, Booyaa yaa Tribe und andere Größen hab ich live gesehen.

Straight Outta Compton und all die Klassiker hab ich als Vinyl gekauft, als die rauskamen und noch hier stehen.
Diese Jungs, die so mancher Deutsch "Gangsta Rapper" als Vorbilder anbetet, würden nur abwinken, bei dem, was die so bieten.

Dabei gehts mir gar nicht um Wortschatz und Cleverness bei der Rhymes, wie sie ein Curse noch bringen konnte.
Der ganze Style der Vögel ist scheiße, weil die keinen Flow haben. Das wirkt alles abgehakt, unmelodisch, zusammenpresst und auf Teufel komm raus pseudoassig.

Zumindest das, was wie ich so mitbekomme.

Als ehemaliger New Schooler (in den 90ern), der heute voll Old School wäre, kann ich den Deutschen Rap Größen jedenfalls nix abgewinnen. Das olle "Isch isch isch" ist einfach nur peinlich.

Wenn ich mir Rakim heute anscheue, hat der leider keine Zähne mehr, aber immer noch mehr Flow als all die deutschen Pfeifen zusammen. :D

https://www.youtube.com/watch?v=iU0_cYjm8HE

PS: Durch die Begleitmucke auch was für @bluesman528 ;)
 

DNL1

Well-Known Member
Nach meiner Erfahrung gibt es zwar auch Wohlhabende, die auffällige Logoklamotten tragen, dann aber Lacoste und v.a. Ralle.

Irgendwo gibt es scheinbar aber genügend Leute, die den ganzen Mist wie Gucci, Balenciaga oder wie sie alle heißen kaufen, wo auf jedem zweiten Teil entweder ein übergroßes Logo platziert ist oder gleich der Markenname in Blockbuchstaben Größe 2000.

Ich denke das ist Einkommensunabhängig. Stil, Manieren oder Benehmen kann man sich halt nicht erkaufen. Das zeigt sich doch beispielsweise in der Musikszene immer wieder sehr gut.
 

lockout

Well-Known Member
Die Bevölkerung lässt sich halt nicht zweidimensional klassifizieren. Klar gibt es reiche Hedonisten und arme Konservative. Wer daran Interesse hat, dem seien die SINUS Milieus als Einstieg empfohlen. Für Fortgeschrittene dann Bourdieu etc.
 

El-Rey

Well-Known Member
Das geht mir genau anders herum. Ich versuche mich noch zu den Jüngeren zu zählen und bin mit deutschsprachigem HipHop aufgewachsen (MZEE-Records...). Bei den hier zitierten Passagen frage ich mich allerdings was aus dem deutschen Sprechgesang geworden ist. Zum Glück kenne ich die nicht mal. Aber daran merkt man wahrscheinlich, dass man alt und spießig wird.:eek:

Sexistischer Sprechgesang ging früher mit Blowfly auch amüsanter und entspannter finde ich.
Als ich aber kürzlich gelesen habe, dass der Opa der Bad Boyz Bushido in psychologischer Behandlung war, weil ihm sein ehemaliger Kollege weh getan hat, rückt das dann doch den ganzen präpotenten Mist in ein ehrlicheres Licht. Die woll'n doch nur spielen auch wenn ich es peinlich finde.
 

El-Rey

Well-Known Member
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Als ehemaliger New Schooler (in den 90ern), der heute voll Old School wäre, kann ich den Deutschen Rap Größen jedenfalls nix abgewinnen. Das olle "Isch isch isch" ist einfach nur peinlich.

Wenn ich mir Rakim heute anscheue, hat der leider keine Zähne mehr, aber immer noch mehr Flow als all die deutschen Pfeifen zusammen. :D
...

Exakt, das was ich meinem Sohn als Kritik mitgegeben habe, als er mich mal nach meiner Meinung gefragt hat.
Ich hab ihm dann mal was von der Sugar Hill Gang vorgespielt und wollte mit ihm eine Reise über RunDMC, ICE-T, Tupac etc. machen, aber die Aufmerksamkeitsspanne der Jugend ist häufig begrenzt...
Kontra K finde ich zum Teil ganz gut, aber sein Repertoire ist auch nicht sonderlich breit.
 

catasha

Well-Known Member
Ist das hier der "früher war alles besser" Thread?
Wie wärs wenn sich die ü50 Fraktion einen eigenen aufmacht. Da könnt ihr euch auch in Latein austauschen, und von dem berichten, was früher einfach viel besser war. Zum Beispiel Rap, habe ich gelernt. Sicher auch Filme. Und Anzüge sowieso.
 
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