Espressotrinker?

Columbo

Active Member
Der Unterschied ist mir bekannt und im Vergleich zu Nespresso ist erstmal alles preiswert.

Bei den ESE Pads sind es aufs Kilogramm immer noch gute 40€ für vorgemahlenen Kaffee. Meist einzeln verpackt im Aromaschutzbeutel aus Alu. Dann mag es noch den ein oder anderen Öko Röster geben. Der packt 50 Pads in einen Beutel und ruft für seinen Kaffee 60-70€ / kg auf.
 

knitterbub

Well-Known Member
Der Unterschied ist mir bekannt und im Vergleich zu Nespresso ist erstmal alles preiswert.

Bei den ESE Pads sind es aufs Kilogramm immer noch gute 40€ für vorgemahlenen Kaffee. Meist einzeln verpackt im Aromaschutzbeutel aus Alu. Dann mag es noch den ein oder anderen Öko Röster geben. Der packt 50 Pads in einen Beutel und ruft für seinen Kaffee 60-70€ / kg auf.
wie alles im leben. es kommt immer ein kompromiss raus ....
 
Der Unterschied ist mir bekannt und im Vergleich zu Nespresso ist erstmal alles preiswert.

Bei den ESE Pads sind es aufs Kilogramm immer noch gute 40€ für vorgemahlenen Kaffee. Meist einzeln verpackt im Aromaschutzbeutel aus Alu. Dann mag es noch den ein oder anderen Öko Röster geben. Der packt 50 Pads in einen Beutel und ruft für seinen Kaffee 60-70€ / kg auf.
Ist natürlich ein Kompromiss. Die Qualität der Kaffees ist zum Teil großartig. Man bekommt sehr viel Auswahl und tolle Qualität mit der Bequemlichkeit von Nespresso bei niedrigeren Preisen. Dass Bohnen kaufen billiger ist ist keine Frage. Geht rein darum wie leicht das geht.

Und vollautomaten habe natürlich ihre Berechtigung, aber einen so guten Espresso wie aus meinen ESE habe ich daraus noch nie bekommen. Mag sein dass man hier auch an der Bohnen/Mahlgrad/Maschinen Kombination viel optimieren kann. Mit ESE ist das halt deppen einfach, vor allem im Vergleich zu klassischen siebträgern
 

knitterbub

Well-Known Member
Womit (Maschine) nutze ich denn dann diese ESE Pads? Empfehlungen?
schau' dir hier meinen beitrag vom 5. jänner an.
die maschine hat bei taste it ca. 300.- gekostet. ist allerdings ausschliesslich für espresso. taste it hat eine sehr informative internetseite.
bei amazon findest du unter ESE reichlich information.
da gibts auch ese maschinen. druck ist wichtig.
ich hab' einiges durchprobiert und liebe den borbone rossa.
liebe grüße aus wien!
 

dermax

Active Member
Die Entscheidung steht und fällt mit den Trinkgewohnheiten. Das ist die erste Frage. Was die Kosten angeht ist halt fraglich, inwieweit das interessiert. Damit meine ich: Wird eine Mühle, ein Siebträger und verhältnismäßig günstige ganze Bohnen dafür gekauft, das ganze aber ungern verwendet bringt der günstigere Bohnenpreis nichts. In der Arbeit haben wir gerade einen neuen Vollautomaten angeschafft, der auch alle möglichen Krams mit Milch zubereitet. Das Teil war die absolut richtige Entscheidung. Ich merke den Unterschied zwischen dem Espresso im Café und dem aus der Maschine ohnehin nicht, wenn 200ml Milchschaum dabei ist ;)
Die Option dieser ESE Pads finde ich einen sinnvollen Vorschlag, den man ins Auge fassen kann.
Nespresso ist Aluminium. Und man kann die Kapseln recyceln.
Was aber die Umweltbilanz nicht viel besser macht ;)
Was diese Nespresso-Sache angeht bin ich gänzlich anderer Meinung. Denn a, lässt sich Aluminium immer nur Downcyclen - Recycling ist das nicht. Die miserable Umweltbilanz von Aluminium hast du ja schon angesprochen und ich möchte nicht, dass dieses wertvolle Zeugs für jeden einzelnen meiner Espressi verbraucht wird.
 

knitterbub

Well-Known Member
Die Entscheidung steht und fällt mit den Trinkgewohnheiten. Das ist die erste Frage. Was die Kosten angeht ist halt fraglich, inwieweit das interessiert. Damit meine ich: Wird eine Mühle, ein Siebträger und verhältnismäßig günstige ganze Bohnen dafür gekauft, das ganze aber ungern verwendet bringt der günstigere Bohnenpreis nichts. In der Arbeit haben wir gerade einen neuen Vollautomaten angeschafft, der auch alle möglichen Krams mit Milch zubereitet. Das Teil war die absolut richtige Entscheidung. Ich merke den Unterschied zwischen dem Espresso im Café und dem aus der Maschine ohnehin nicht, wenn 200ml Milchschaum dabei ist ;)
Die Option dieser ESE Pads finde ich einen sinnvollen Vorschlag, den man ins Auge fassen kann.

Was diese Nespresso-Sache angeht bin ich gänzlich anderer Meinung. Denn a, lässt sich Aluminium immer nur Downcyclen - Recycling ist das nicht. Die miserable Umweltbilanz von Aluminium hast du ja schon angesprochen und ich möchte nicht, dass dieses wertvolle Zeugs für jeden einzelnen meiner Espressi verbraucht wird.
... und george clooney macht's ja auch nicht für hosenknöpfe!
 
Da wären wir aber schnell beim 3-4x Budget.

Gute Einstiegsgeräte mit kleineren Abstrichen wären mE. eine Rancilio Silvia oder eine Quick Mill mit Thermoblock. Beide mit separat zu erwerbender Mühle. Ich würde mich ohnehin mal an einen Fachhändler vor-Ort wenden, bei dem man die Geräte auch Anfassen und Probieren kann.
Kann zumindest von meiner Erfahrung mir der Rancilio Silvia berichten: ich fahre mit der Kombination aus Silvia und Rancilio Rocky Mühle seit ca. 3 Jahren ganz gut. Habe beide gebraucht gekauft und würde dass alle Anfänger auch immer wieder machen. Davor hatte ich eine Graef Mühle und eine Gaggia Classic. Die Mühle war Mist. Die Gaggia immer noch gut. Der Wunsch nach etwas größerem ist natürlich da, kommt mir der Zeit sicherlich auch.
Als nächstes würde ich die Mühle upgraden - eine mit Timer und feinerer Einstellungen. Die eigentlichen Espressomaschinen machen alle nur heißes Wasser bzw. Dampf - mehr oder weniger komfortabel. Mit der Rancilio kriegt man auch super mehr als einen Cappuccino hin, auch wenn es ein wenig länger dauert als bei einem Zweikreiser. Vom Neukauf würde ich abraten, da die Maschine mittlerweile eine Energiespar-Schaltung hat und nach 30min? abschaltet. Da ist sie gerade erst warm. Daher würde ich mich nach einer gut erhaltenen gebrauchten umsehen.
 
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