Die minimalistische Garderobe

asterix

Well-Known Member
#22
Ebenfalls zum Thema: Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich meinen Geschmack entwickelt habe und dabei nicht wenig Geld versenkt. Gerade reduzierte hochwertige Stücke verleiten zum Kauf. Ich versuche in solchen Fällen zu überlegen, mit welchen bestehenden Stücken ich den potentiellen Kauf kombinieren kann, dann mich selbst kritisch zu fragen, ob ich das Stück so toll finde, dass ich es auch für den regulären Preis gekauft hätte (bei studentischem Budget natürlich schwieriger) und schließlich nicht sofort zu kaufen sondern zumindest eine Nacht darüber zu schlafen. Das hilft, eine tatsächliche Basis-Garderobe zu entwickeln, die mittlerweile gezielt ergänze wenn ich merke, dass mir etwas besonders gut gefällt bzw ich eine besondere Art Kleidungsstück bzw. Accessoire besonders häufig trage. Ach so: wenn ich etwas spontan „witzig“ finde, kaufe ich es niemals.
 

asterix

Well-Known Member
#23
Ergänzung: Man solle sich ehrlich fragen, was einem gefällt und, ob man sich traut, diese Stücke dann perspektivisch im jeweiligen sozialen Umfeld auch zu tragen und danach dann Einkäufe, Anschaffungen, Maßbestellungen planen. Ein wunderbarer, gut sitzender, hochwertig verarbeiteter zB Doppelreiher hilft einem kaum, wenn man sich eigentlich verkleidet vorkommt und ihn niemals trägt. Wenn man hingegen ständig Doppelreiher trägt und (innerlich) tanzend damit morgendlich das Haus verlässt, spricht nichts gegen einen zweiten.
 
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