Guten Tag,

In der Tat Gutmann ist ein immer gern gesehenes Weizen. Ich empfehle aber auch einmal den Test von Herrnbräu. Die offene Gärung gibt ein wunderbar weiches Bier, nicht weit entfernt von manchem Craft Bier. Die üblichen Verdächtigen wie Paulaner und Erdinger sind nicht wirklich mein Geschmack. Das Schneider wäre aus der Kategorie noch ok! aber schon schwieriger zu bekommen. Leider leider lebe ich momentanen der Weizenbier Diaspora ;-)

Besten Gruß
 
Das Gutmann-Weizen aus Titting ist ein richtig spaßiges Zeug, mit einem komplexen, ansprechenden Geschmack und der richtigen Balance aus Frische und Durchschlagkraft

Ich als Brauer würde mich freuen wenn hier versucht werden würde die Aromen und Eindrücke etwas spezifischer zu Beschreiben :) . Ist sicher nicht ganz einfach am anfang, aber mit ein bissl Übung recht schnell lernbar! :)
 
ich empfehel euch bei weißbier unertl. das schmeckt mir am besten. im moment probiere ich mich durch die braumeistereditionen von paulaner und muss sagen dass einge echt sehr gut sind.

sonst ist mein lieblingbier tegernseer. am besten schmeckt da das max joseph, welches aber kaum zu bekommen ist, deswegen wirds meist das spezial.
was auch sehr gut schmeckt: lammsbräu bio dinkel bier. ist etwas ganz anderes aber lecker. das kriegt man bei uns im bio supermarkt
einen guten geschmack hast du :)
 
ich gebe keine Empfehlungen mehr ab...

... da alles auf rein subjektivem Geschmacksempfinden basiert.

Bemerkungen wie "...das XXXWeizen von YYY ist super, weil..." sind doch wenig zielführend, da es einem anderen vielleicht überhaupt nicht schmeckt, oder einem selbst an einem anderen Tag in anderer Verfassung auch nicht so gut.

Bestes Beispiel, das hier so hochgepriesene Gutmann. Das finde ich schlicht und ergreifend beschissen. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich sage nicht, das kann man nicht trinken. Für andere bedeutet es vielleicht eine Hochzeit im Mund :rolleyes:

Empfehlungen im kulinarischen Sektor sind wie Dünnpfiff - sie können nur gehörig in die Hose gehen ;)
 
... da alles auf rein subjektivem Geschmacksempfinden basiert.

Bemerkungen wie "...das XXXWeizen von YYY ist super, weil..." sind doch wenig zielführend, da es einem anderen vielleicht überhaupt nicht schmeckt, oder einem selbst an einem anderen Tag in anderer Verfassung auch nicht so gut.

Bestes Beispiel, das hier so hochgepriesene Gutmann. Das finde ich schlicht und ergreifend beschissen. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich sage nicht, das kann man nicht trinken. Für andere bedeutet es vielleicht eine Hochzeit im Mund :rolleyes:

Empfehlungen im kulinarischen Sektor sind wie Dünnpfiff - sie können nur gehörig in die Hose gehen ;)
Aber durch die Äußerung und Verhandlung verschiedener Subjektpositionen entsteht letztlich ein aussagekräftiges intersubjektives Feld.
 
Aber durch die Äußerung und Verhandlung verschiedener Subjektpositionen entsteht letztlich ein aussagekräftiges intersubjektives Feld.
... und auf einer etwas weniger intellektuellen, dafür aber umso lukrativeren Ebene beruht ja auch die gesamte Hotel- und Restaurantführerbranche auf diesem Prinzip, vom guten alten Guide Michelin bis zu tripadvisor.

Aber auch hier hat Loferlkönig insofern recht als rein subjektive und nicht weiter qualifizierte Bewertungen wie "Find' ich gut" oder "Taugt nix" nur beschränkt hilfreich sind. Dasselbe gilt uneingeschränkt auch im hiesigen Kontext, egal ob Bier, Anzüge oder Internetanbieter "bewertet" werden.
 

bluesman528

Well-Known Member
Dessen Aussagekraft für den Einzelfall beschränkt ist. Das ist wie "bleib mir weg mit Stochastik. Omma hat im Lotto gewonnen, obwohl Du immer sagst Lotto spielen sei keine gute Idee."
Wenn jedes Urteil nur auf dem einzigen je probierten Bier (sic: On Topic! :)) basiert, stimmt das natürlich. Aber in Spezialnischen sind Urteile von entsprechenden Spezialisten schon wertvoller und im Allgemeinen auch in Summe aussagekräftiger als von Laien in diesen Gebieten. Und da wir alle für sinnliche Erfahrungen ungefähr die gleiche Hardware eingebaut haben, finden Interessierte auch häufig einen gemeinsamen Kriteriennenner für ihre subjektiven Urteile, der dann in Summe für eine partielle Objektivierung sorgt.

Mit anderen Worten: Geschmackssache ist alles nur so lange, wie einem selbst jeder Urteilsmaßstab fehlt. :) Mit der zunehmenden Erfahrung und dem Erfahrungsaustausch verschwindet der persönliche Geschmack nicht, aber er wird zu einem wesentlich differenzierter definierten Begriff.
 
Ich bin mir nicht sicher wie bekannt es ist, aber Bergbräu Dunkel ist auch ganz lecker. Kommt aus Uslar. Ist aber auch schon etwas länger her, das ich es getrunken habe.
 
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